07
November
2011

Angst als Chance – wie du deine Angst als „Sprungbrett“ nutzen kannst!

Angst, Sprungbrett, Change, Sein, Haben

Wie viel nichtgelebtes Leben geht auf das Konto von purer Angst? Aber kann ich diese Angst nicht vielleicht sogar für meinen Weg zum persönlichen Erfolg nutzen?

Momentan begreife ich, dass ich Jahre meines Lebens in einem Zustand der „Dauerbremsung“ verbracht habe und dass das Leiden, welches mir tagtäglich in verschiedenen Variationen begegnet, ein Signal meines „nichtgelebten Lebens“ ist.

Die Probleme mit denen wir uns alle (mehr oder weniger) beschäftigen, sind meinem Empfinden nach, die unmittelbare Erfahrung eines im „Schatten der Angst“ eingesperrten Lebens, welches sich in ruhigen Augenblicken bemerkbar macht.

Wovor hast du Angst?

Ich habe mir oft und intensiv die Frage gestellt, wovor ich eigentlich Angst habe, und was dieser Angst die Macht verleiht, mein Leben auf eine Art und Weise zu beeinflussen, dass ich mir wie ein Wanderer in der Wüste vorkomme.

Ein Wanderer, der konfrontiert ist mit einem elementarsten Verlangen: Durst. In meinem Fall einem unbändigen Durst nach Lebenserfüllung, einem Durst nach freiem Atem und einem schöpferischem Sinn. Einem Durst nach Selbstachtung und nach einem Leben, das ich ENDLICH bejahen kann.

Dieser Durst zeigt sich in den ruhigen Augenblicken meines Lebens, in denen ich dem Bombardement der Reize, die aus dem „Schatten meiner Seele“ hervor steigen, schutzlos ausgeliefert bin. Diese Reize sind wie feine stimmen die mich die unterirdische Kluft, zwischen der wirklichen Ausrüstung, die ich als Mensch besitze, und der glattgebügelten Umgangsform, der ich glaube mich anpassen zu müssen, nicht vergessen lassen.

Nachdem ich durch den vollen, unmittelbaren Kontakt zu dieser „Instanz der Angst“ eine Erklärung fand für das so oft auftretende Phänomen einer inneren Dauerirritation, sprich: „Widerspruch zwischen Kopf und Bauch“, entdeckte ich eine tiefere Wahrheit hinter diesen dickflüssigen Ablagerungen meiner persönlichen Geschichte:

Ich bin nicht „meine Geschichte“ sondern ich habe eine Geschichte!

Angst als Chance begreifen

Alleine durch diese Erkenntnis, dass ich die WAHL habe mich als Opfer meiner Geschichte zu betrachten und Angst zu haben, oder Verantwortung für mein Innenleben zu übernehmen und eine Antwort auf den oben beschriebenen Durst zu suchen, ließ mich die Angst als eine Chance begreifen, dir mir als Sprungbrett dienen kann.

Wenn Du aus der Position der totalen Verantwortung nach „innen“ schaust, können sich die leisen Stimmen aus dem Hintergrund angstfrei zeigen. Diese „Stimmen“ können nun von dem Bewusstsein (das DU bist) betrachtet werden, um dir das schönste zu zeigen, was die menschliche Daseinsweise so einzigartig macht: deinen freien Willen.

Nun kannst du den Wünschen deines Herzens lauschen und deiner Intuition folgen, denn jetzt kennst du den Unterschied zwischen dem was du bist, und dem was du nicht bist bzw. was durch dich wirken möchte. Vergiss niemals, dass du im Rahmen der Möglichkeiten, IMMER die Wahl hast, was du durch dich ausdrücken möchtest.

Was eine Erleichterung, oder?

Die Frage die sich auftut, ist: Was soll ich nun konkret tun?
Übernimm die hundertprozentige Verantwortung für deinen Bewusstseinszustand. Erinnere dich so oft es geht daran, was oder wer du bist (besonders in kritischen Situationen), indem du dich im Ausschlussverfahren abfragst, was oder wer du bist.

„Bin ich“ oder „habe ich“ ist der Zentrale Satz an dem du den Grad deiner Bewusstheit messen kannst.
Bsp.: „Bin ich mein Beruf, oder habe ich einen Beruf?“; „Bin ich mein Körper, oder habe ich einen Körper?“; „Bin ich mein Name…?“ usw.

Sobald deinem Verstand nichts mehr einfällt, was er vorgibt zu sein, wirst du eine warme, tiefe und liebevolle Präsenz spüren.
Und genau DAS bist DU. Und genau dann hast du die Chance, deine Lebensträume zu erreichen.

Es ist ein wundervoller Weg, der sich eröffnet, wenn Du bereit bist, den ersten Schritt zu tun.
Und wenn es für dich unerträglich ist, sich der tiefen Angst zu stellen und du die Dunkelheit fürchtest, gibt es ein passendes Sprichwort, welches frei zitiert in etwa so lautet:

„In der Stunde vor der Dämmerung ist es am dunkelsten“

Es ist in Wirklichkeit so: je größer das Problem ist dem du dich stellst, umso größer ist die Gelegenheit einen Ausstieg aus der eignen Angst zu vollziehen und dem Leben die Chance zu gestatten, dein Erleben ins Positive zu bewegen. Verpasse nicht die Gelegenheiten, um das zu werden, was du schon immer warst: vollkommen!

Doch ist es wirklich so leicht wie es klingt?
Ja und nein.

Ängste in Chancen verwandeln

Es ist leicht, diese Zeilen zu lesen und sie das sein zu lassen, was sie sind. Leere Hüllen ohne eigene Dynamik der Verwirklichung. Es liegt an dir, und NUR an dir, diesen Hüllen Lebendigkeit zu verleihen und sie in deinen Alltag zu integrieren.

Und genau hier beginnt die Herausforderung. Es ist wie in einem schönem Zen-Spruch: „Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond“. (Zen-Sprüche wirken auf den ersten Blick immer irgendwie merkwürdig, aber genau hier liegt der Sinn.)

Desweiteren möchte ich dir zwei Ratschläge mit auf den Weg geben, die es meiner Erfahrung nach zu beachten gilt:

1. Sei dir bewusst, dass die Konfrontation mit der eigenen Angst, welche sich seit vielen Jahren angesammelt hat, schmerzhaft werden kann. Es ist genau die Angst vor der Angst, oder eher die Angst vor dem Schmerz, die uns alle lähmt und uns die Verantwortung für unsere Herzenswünsche nicht übernehmen lässt.

2. Du brauchst einen geschützten Rahmen, indem du dich ganz zeigen darfst. Du brauchst jemanden, der mit deinen Ängsten umgehen kann und dich als Mensch ernst nimmt. Es ist die Kunst, Lehrer in dein Leben zu lassen, die größer sind als deine Angst. Diese Menschen können unschätzbar wertvoll sein für deinen Weg aus der Angst heraus.

Ich weiß, dass Du es verdient hast, ein Leben in Zufriedenheit und Angstfreiheit zu leben – denn jedes Leben birgt in seinem Innersten nur einen zentralen Wunsch: Liebe. Und wie wir alle in unserem Herzen wissen, ist die Liebe das absolute Gegenteil zur Angst.

Ich wünsche dir erhellende Stunden und bedanke mich bei dir, dass du es bis hierhin geschafft hast.
Ich hoffe es hat dir gefallen und sei dir im Klaren, dass es niemals zu spät ist, den Durst zu löschen.
Es lohnt sich.

Robert

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Bild: ‘Film Noir’ by Casey David on Flickr (via Sprixi). CC BY licence.

Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Erfolg, Motivation, Persönichkeitsentwicklung

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