03
June
2013

Ändert sich Dein Konsum, ändert sich Dein Leben!

Wenn es um das Thema Veränderung geht, dann wirkt es meist sehr komplex.

Doch schaut man sich den Teilbereich an, bei dem man eine Veränderung vornehmen möchte, dann wird es schon überschaubarer.

Nehmen wir z.B. den Bereich der Ernährung. Zumindest theoretisch wissen wir ganz genau, wie eine gute, ausgewogene Mahlzeit auszusehen hat. Und vor allen Dingen kennen wir auch die Konsequenzen, die sie mit sich tragen, sollten wir dieses Wissen außer Acht lassen: Man fühlt sich matt! Eine schlechte Ernährung ist für den Körper nun mal auch schlecht zu verarbeiten und lässt ihn daher träge werden. Aus einer einseitigen Kost können wir auch keinen besonderen Nährwert erhalten, sondern müssen unschönen und hartnäckigen „Ballast“ mit uns herumtragen.  Alles kein Geheimnis, nicht wahr? Wir wissen also, dass das, was wir in uns aufnehmen, Folgen für uns hat.

Veränderung geht überall!

Dies lässt sich wunderbar auch auf andere Lebensbereiche anwenden. Oftmals vergessen, dass wir nicht nur aus Körper,  sondern auch aus Geist bestehen. Und auch dieser benötigt Nahrung. Nahrung, um Energie für sich erlangen zu können. Doch mit welchem Treibstoff fütterst du Deinen Geist? Ist Dir das bewusst, mit welchem Energielieferanten Dein Geist versorgt wird? Ohne uns dessen bewusst zu sein, füttern wir es meist täglich mit Fast Food: Fernsehen oder auch schlechte Presse! Und genau diesem Fast Food widmen wir oft eine ganze Menge Zeit.

Doch leider bleibt dies nicht ohne Folgen, auch wenn wir es nicht immer und sofort bemerken. Es geht nicht darum, den Konsum von Fast Food jeglicher Form zu verteufeln. Was viel wichtiger und entscheidender ist:  das richtige Maß. So wenig, wie eine gelegentliche Portion Pommes Deinem Körper Schaden zufügen kann, ist auch eine kleine Portion Fernsehen durchaus vertretbar. Doch häufiger Konsum verändert Dein Wohlbefinden – leise und schleichend.

Lebens-Änderung statt Erneuerung

Durch ein Ereignis habe ich diese Erfahrung deutlich zu spüren bekommen und ich bin noch heute dankbar dafür. Ich würde mich nicht als Fernseh-Junkie bezeichnen. Für gewöhnlich nutze ich es als schnelle Art der Entspannung. Einen gemütlichen Platz auf der Couch, und nach getaner Arbeit sich eine Weile berieseln lassen von den Dramen in Soaps oder irgendwelchen Unterhaltungsserien.

Bei einer Aufräum-Aktion fiel mein damaliger Fernseher zu Boden. Dabei zersprang der Bildschirm. Der Fernseher war hinüber und einen neuen konnte ich mir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht leisten. Dass dieser „Verlust“ sich noch als Gewinn herausstellen würde, konnte ich  mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen. Nun war es mir nicht mehr möglich, sich abends nach der Arbeit auf die Couch zu schmeißen und mich durch das Zuschauen irgendwelcher Sendungen zu entspannen. Sich auf die Couch zu setzen und ins Leere zu blicken, war natürlich auch keine Alternative. Also begann ich anderen Tätigkeiten nachzugehen. Zugegebenermaßen – die ersten Tage waren irgendwie seltsam. Wollte ich doch wissen, wie es in meiner Lieblingsserie weiterging und auch mit Kollegen über den neuesten Tratsch berichten….

Auf eine Änderung folgt eine Veränderung

Doch bereits nach wenigen Tagen bemerkte ich etwas Phänomenales – es fehlte mir nicht. Und noch mehr: Ich fühlte mich besser! Statt träge auf der Couch zu sitzen und sich passiv berieseln zu lassen, schnappte ich mir ein Buch, hörte Radio, räumte den Abstellraum auf, rief eine alte Bekannte an usw. Ich beschäftigte mich einfach mit anderen Dingen – und wie ich feststellte – auch mit Wichtigeren.

Meine Zeit wurde produktiver genutzt und das fühlte sich richtig gut an. Und noch ein Effekt machte sich bemerkbar: Ich fühlte mich wohler in meiner eigenen Haut. Scheinbar prallten die Bilder von Werbemodels, Superstars und Co doch nicht so von mir ab, wie ich immer dachte. Dadurch, dass ich diese Bilder nicht mehr tagtäglich einsog, begann ich mich wohler zu fühlen. Nicht die fingierte Welt der Medien, sondern die eigene Natürlichkeit und die meiner Mitmenschen traten in den Vordergrund. Mein Blick veränderte sich.

Dadurch, dass ich eine positive Veränderung spürte, merkte ich erst, mit welchem Treibstoff ich meinen Geist fütterte und wie gut es mir bekam, meinen Nährwert aus der unmittelbaren Umgebung und Aktivitäten zu bekommen.

Veränderung auf Knopfdruck

Es mag ungewöhnlich sein, doch was hast du zu verlieren? Du musst ja nicht gleich einen Fernseher kaputtschlagen, aber zieh doch mal eine Woche den Stecker raus und schau, was passiert und vor allem, was es mit Dir macht. Es wird mit Dir was passieren – dies sei an dieser Stelle versprochen!  Sollte  es Dir zu radikal erscheinen, dann begrenze Deinen Konsum zumindest bewusst.

Wähle aus! Reduziere Deine Wahl auf ein bis zwei Sendungen in der Woche. Alleine durch die Reduzierung wirst du eine genauere Wahl treffen, was Dir wichtig ist und worauf du eigentlich doch ganz gut verzichten könntest. Und schon dabei wirst du spüren, wie viel Zeit du mit Passivität verbracht hast und wie viel Zeit du plötzlich dazu gewinnen kannst. Zeit für Familie, Zeit für Freunde, Zeit für DICH!

Also,  schalte Deinen Fernsehen eine Weile aus und Dein Leben schaltet sich automatisch ein.

Eine tolle Woche wünscht Euch Eure Melanie

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Persönichkeitsentwicklung

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Kommentare (5)

  • Silvia
    06/06/2013 at 08:14 |

    Hallo Melanie,

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich habe einen Fernseher, allerdings ist das noch eine ganz alte Kiste. Sehr selten setze ich mich hin und sehe fern, das ist noch nicht mal einmal im Monat. Es ist mir einfach zu öde. Viel lieber mache ich meinen Sport (das ist immerhin drei Mal), gehe spazieren oder bearbeite meinen Garten, fahre zu Freundinnen oder telefoniere. Das Leben ist viel schöner, wenn wir Dinge tun, die uns wichtig sind und letzt endlich auch die Lebensqualität steigern.
    Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich schon lange diesen Weg gehe, somit bleibt mit auch viel negatives erspart und das Positive manifestiert sich automatisch.

    In diese Sinne wünsche ich Allen, die das Lesen, viel Spaß beim Umsetzen! Und glaubt mir, das lohnt sich auf jeden Fall!

    Liebe Grüße
    Silvia

  • LEO
    26/06/2013 at 07:27 |

    Wir alle sind vielen Süchten, Emotionen, Meinungen, Traditionen, gemachten Trends und uvm. ausgesetzt.
    Einige Systeme (Glauben, Konzerne, Staatsformen, Medien) benutzen ganz gezielt diese menschlichen Schwächen. Brot und Spiele sind präsent wie nie zuvor.
    Diesen Dschungel zu durchschauen, bedarf viel Selbstdisziplin und vor allem Ruhe und Gelassenheit.
    Fleischverzicht und Medienverzicht sind Grundvoraussetzung für ein besseres Leben.
    Gesundheitliche Probleme haben mich zu diesen Erkenntnissen geführt!
    Leider gibt es immer wieder Rückfälle durch die Gruppendynamik in der Gesellschaft mit Freunden, Familie plus Jobumgebung.
    SG. LEO

  • 30/06/2013 at 10:26 |

    Liebe Melanie,
    es ist sehr schön, mit dem Fahrrad in die Natur zu radeln!
    Auch das Tanzen ist sehr gesund für Körper und Seele!
    Alles Liebe & Gute, herzlichst Annett!

  • 10/09/2013 at 10:23 |

    Bei mir war es ähnlich, irgendwann vor zehn Jahren ging der Fernseher kaputt und ich hatte keine Lust, einen neuen zu kaufen. Seltsamerweise haben meine vier Jungs das akzeptiert, sie waren damals zwischen 5 und 15 Jahren alt, keiner hat sich beschwert. Sie haben dann viel mehr gelesen, draußen gespielt … naja, bis sie einen Computer hatten, aber das ist eine weitere Geschichte und eine Frage der Erziehung. Wie auch immer, ohne Fernseher zu leben hat keine Risiken und viele positive Nebenwirkungen.

  • Martina
    11/10/2013 at 19:10 |

    Juhuu!Na endlich mal ein paar Leute die bemerkt haben.Womit man seinen Geist füttert,so ist-wird man selbst.Ich brauche schon länger keinen “Fernseher”mehr,sehe lieber was “nah” um mich rum passiert.Schwierig genug.Grüsse!!

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