08
October
2012

Mittel und Wege gegen eine leichte Depression

Was du gegen depressive Phasen unternehmen kannst und solltest.

Gleich von vornherein möchte ich sagen: Was nun kommt, ist kein Heilmittel gegen eine richtig ausgewachsene Depression, sondern vielmehr ein Ratgeber, um aus unseren schwächeren depressiven Phasen zu kommen und uns vor ihnen zu wappnen.

Wenn du tatsächlich Anzeichen einer starken Depression bei dir erkennst, wie totale Appetit- und Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Motivationslosigkeit, dann ist es wichtig, einen studierten Psychologen aufzusuchen. Eine richtige Depression ist eine Krankheit, die ärztliche Hilfe benötigt, und Arzt bin ich leider nicht.

Wobei ich dir aber helfen kann ist, aus einem vorübergehenden Loch der Traurigkeit zu klettern. Leichte Depressionen sind etwas total Natürliches und jeder Mensch erfährt sie in seinem Leben irgendwann mal. Viele erleben depressive Phasen sogar mehrmals pro Jahr – und wer kennt sie nicht, die immer wiederkehrenden Winterdepressionen. Wenn die kalten Tage kommen, verkriechen wir uns in unseren Wohnungen und sehen im wahrsten Sinne des Wortes keine Sonne mehr. Ich selbst bin auch so ein Mensch, der im Herbst und Winter anfällig für Schwermut wird, aber mittlerweile habe ich das eigentlich ganz gut im Griff. Falls es dir noch nicht so einfach fällt, kann ich dir ja vielleicht helfen, mit diesen Phasen besser umzugehen.

Woher wir eine leichte Depression bekommen können

Es gibt ganz verschiedene Arten und Gründe für unsere Depressions-Phasen. Neben der Winterdepression kann es Liebeskummer sein, der uns in die Teilnahmslosigkeit und den Schwermut führt oder das seltsame Gefühl der Einsamkeit nach ein paar schönen Tagen mit Freunden, z.B. im Urlaub. Hast du das auch schon mal erlebt, du kommst aus dem Urlaub zurück, wo du ständig von Leuten umringt warst und quasi um jede freie Minute kämpfen musstest und mit einem Mal sitzt du wieder allein zuhause und fragst dich, was du mit dir anstellen sollst? Du hast keine Lust auf gar nichts und könntest den ganzen Tag nur dasitzen und in Melancholie versinken?

Manchmal überkommt uns diese leicht depressive Phase auch scheinbar ganz ohne Grund. In diesem Fall ist es wichtig, herauszufinden, wo der Auslöser für unser Befinden liegt. Am besten bist du dann beraten, dich einmal zu fragen, was sich geändert hat in der letzten Zeit. Oder was du brauchen würdest, um dich wieder glücklich zu fühlen…

Wie wir mit einer leichten Depression umgehen können

  • Wenn sie uns einmal gepackt hat, dann sehen wir meist gar keinen Ausweg. Daher ist es gut, vorbereitet zu sein und von vornherein zu wissen, was man in diesen Momenten tun kann, ohne lang überlegen zu müssen. Grade die Herbst- und Winterdepression findet ihre Ursache häufig in der einfachen Tatsache, dass uns die Sonne fehlt. Sonne setzt erwiesener Maßen Endorphine frei, Glückshormone. Wenn wir uns aber in unseren warmen Wohnungen verkriechen, dann fehlen uns diese Endorphine. Manche Menschen gehen deshalb im Winter gelegentlich ins Solarium, das bewirkt nämlich das gleiche. Wenn dir das nichts ist, dann kann ich dir nur nahelegen: Nutze die Herbst- und Winterzeit, um Urlaub zu machen. Im Sommer sind viele Urlaubsorte sowieso völlig überfüllt und man kann auch in Deutschland ein bisschen gutes Wetter abgreifen. Im Winter aber einfach mal für eins, zwei Wochen in Richtung Süden zu verschwinden, das kann Wunder bewirken! Die Flüge sind um diese Zeit meist auch billiger, so dass man gleich doppelt an der Sache gewinnt.
  • Ein anderes Mittel, um aus einem Tief zu kommen ist: Triff dich mit Leuten! Nicht nur in den Phasen nach Urlauben, in denen du plötzlich von einem Übermaß an sozialen Kontakten nach Hause kommst und dich allein fühlst. Auch bei anderen Ursachen ist das meist das beste Heilmittel. Wir neigen dazu, uns zu verkriechen und allein sein zu wollen, wenn es uns schlecht geht. Dabei ist das genau der falsche Weg! Auch, wenn du dich erst nicht danach fühlst, triff dich mit Freunden und Bekannten, geh abends mal wieder weg oder nach der Arbeit in ein Café. Soziale Kontakte tun uns gut und bewahren uns davor, in ein zu tiefes Loch zu rutschen.
  • Und für die ganz harten Fälle gibt es am Ende ja immer noch mein Lieblings-Heilmittel: Schokolade 😉 (Und das hat sogar einen wissenschaftlichen Hintergrund, denn auch Schokolade hebt unsere Stimmung durch die erhöhte Produktion von Glückshormonen!)

Alles in allem also: Wenn du merkst, dass es dir schlecht geht und du auf eine Depression zusteuerst, dann lass dich nicht fangen, sondern bekämpfe sie. Sonne, Schokolade und Freunde – so einfach wie es klingt, aber am Ende ist es alles, was wir brauchen, um ein glückliches Leben zu führen.

Alles Gute wünsche ich dir  🙂
Dein Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Ernährung, Gesundheit und Sport, Glück, Liebe und Beziehungen, Persönichkeitsentwicklung

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