27
August
2012

Erreiche deine Träume und werde erfolgreich wie die Fliege

Was mich ein Insekt über das Erreichen von Zielen und über Erfolg lehrte

Es gibt Tage, da schaue ich aus dem Fenster und träume ein wenig vor mich hin. Nicht ewig lange, aber dennoch lang genug, um diesen kurzen Augenblicken einen besonderen Stellenwert zu geben. Durch meine Träume erkenne ich meine Ziele.  Und meist endet mein gedanklicher Ausritt in die Welt der Träume mit einem Funken Wehmut:  „Ach, wenn ich nur endlich meine Ziele erreichen würde, dann….“. Ich hab viele Träume. Es können Kleinigkeiten sein, wie z.B. endlich mal einen ordentlichen Haushalt zu führen oder mal das Bild zu malen, was ich mir seit 2Jahren vorgenommen habe. Aber auch die großen Themen des Erfolgs (Beruf, Beziehungen, Finanzen usw.) kommen in meinen Träumen vor. Doch vor einigen Jahren endete meine Träumerei urplötzlich durch das Surren einer Fliege.

Wie die Fliege ihr Ziel erreichen wollte.

Diese Fliege prallte immer wieder gegen das Fensterglas, durch das sie hindurchfliegen wollte. Und mit einem Mal erkannte ich, dass diese kleine Fliege und ich eines gemeinsam hatten:

Wir beide kennen unser Ziel. Wir beide wollen unser Ziel erreichen und wir beide wollen voller Freude diesen Erfolg anschließend genießen. Und von Zeit zu Zeit prallen wir beide an einer scheinbar unsichtbaren Wand ab. Kennen Sie das auch?

Dann kennen Sie sicherlich auch den Ausspruch: Wer keine Ziele hat, kann keines erreichen.

Und wer sein Ziel klar vor Augen hat, weiß, welche Richtung er ansteuern muss, um dieses Ziel erreichen zu können. Soweit so gut, aber niemand spricht dann von dieser unerwarteten und manchmal harten, unsichtbaren Wand.  Und dabei begegnet mir diese ominöse Wand tagtäglich. Wie sonst kann ich es mir erklären, dass ich mir meinen Tag gedanklich gut strukturiere und am Ende des gleichen Tages feststelle, nur die Hälfte von meinen Aufgaben geschafft zu haben. Oder bei einer Diät, wenn ich mich auf die Waage stelle und am Tag der Abrechnung eine Zahl ablesen muss, die ich mir trotz bitter verkniffener Schokolade nicht erklären kann. Offenbar sind Wille und Wissen keine Garantie für Erfolg. Und auch die Fliege sieht ihr Ziel deutlich vor Augen und prallt unerwartet gegen etwas ab, was sie nicht greifen kann.

Wenn diese kleine Fliege in ihrem kleinen Kosmos, dass gleiche Problem hat, wie ich es habe, so sollte es doch denkbar sein, dass sie auch die gleiche Lösung parat haben könnte, was das Erreichen des Zieles betrifft. Also betrachtete ich diese Fliege noch eine ganze Weile. Und wieder und wieder prallte sie ab. Es war schier zum Verzweifeln. Ich sah ihr zu und in mir schrie eine Stimme, die sagte:

Kleine Fliege, warum siehst du nicht, dass der direkte Weg nicht ans Ziel führt. Du musst einen Umweg nehmen. Nicht durch das Fensterglas, sondern um das Fenster herum – das ist die Lösung! Sieh es doch…“

Erfolg haben durch Umweg

Aber natürlich! Jetzt erkannte ich die Lösung, welche plötzlich glasklar zu sehen war. Von außen betrachtet, ist es durchaus logisch, aber in seiner eigenen Welt, während man an seinen Erfolg arbeitet, um endlich das gewünschte Ziel zu erreichen, rennt man meist nur heftiger gegen die Wand, anstatt sich mal genauer umzusehen. Die Lösung ist nämlich genauso greifbar, wie das Ziel selbst.

Wenn Du Erfolg haben möchtest, dann musst du hin und wieder einen Umweg in Kauf nehmen…

Ich will kein Geheimnis daraus machen, dass es auch denkbar wäre, dass jemand einem die Fenster öffnet, damit man an sein Ziel gelangt. Aber ganz ehrlich – so schön das auch sein mag, aber nicht jedem ist ein offenes Fenster gegeben. Das ist jedoch kein Grund, um den Kopf in den Sand zu stecken und an das Erreichen seiner Ziele zu zweifeln. Eine Erkenntnis, die schon über viele Jahrhunderte überlebt hat, und von den Römern formuliert worden ist, kann nicht falsch sein: 1000Wege führen nach Rom.

Jeder Weg ist gangbar, sofern er denkbar ist

Manchmal ist es schwer für uns, diese anderen Wege zu erkennen, weil es auch bedeutet, an mögliche Rahmen zu stoßen, die wir bisher nicht gewagt haben zu überschreiten. Dieser Fensterrahmen zeigt sich in gesellschaftlichen Normen (z.B. „eine Frau oder ein Mann tut so etwas nicht“) oder in eigenen, hinderlichen Glaubenssätzen (z.B. „sowas könnte ich nie tun“).

Ich selbst habe davon geträumt, in die Welt der Studenten reinschnuppern zu können, aber ohne Abitur ist daran nicht zu denken gewesen. Erst durch das Durchspielen in meinen Gedanken, welche Wege es denn gäbe, um diesen Traum zu erfüllen, wurden mir Möglichkeiten aufgezeigt, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Nicht jeder Weg gefiel mir auf Anhieb und nicht jeden Weg muss man ausprobieren – aber die Möglichkeiten zu erkennen, ist bereits ein tolles Gefühl, denn lieber sehe ich 10 ungewöhnliche Auswege als gar keinen!

Doch was bedeutet das ganz konkret für dich?

Wenn du ein Ziel hast (ganz gleich um welchen Bereich es sich in deinem Leben handelt), so gibt es vielleicht einen „Königsweg“, denn du bisher fokussiert hast. Solltest du dich jedoch dabei wie meine kleine Fliege fühlen, so nimm dir über folgendes klar zu werden:

  1.       Welches Ziel möchtest du erreichen?
  2.       Welche Wege könnten zum Erfolg führen?

Lasse bei diesem Gedankenspiel alle Begrenzungen weg. Und sei es noch so abwegig, aber nur wer hoch fliegt, kann über den Rand hinausblicken. Rede mit Menschen darüber, denen du vertraust und lasse auch ihre Ideen mit einfließen. Du wirst staunen, welch frischer Aufwind du innerlich bekommen wirst, wenn du merkst, wie kreativ deine Gedanken sein können.

Wenn eine kleine Fliege mir so die Welt aufzeigen konnte, so weiß ich, dass es die kleinen Dinge sind, die mich zu großem führen.  Also träume – träume groß, und wage Schritte in alle möglichen Richtungen zu gehen – nicht jeder wird dich begeistern und dich zum Ziel führen, aber jeder  wird dich deinem Traum näher bringen. Am Ende stellst du fest, dass du die Welt hinter der transparenten Wand erobert hast, denn du konntest durch Umdenken deine Ziele erreichen und deinen Erfolg genießen.

Viel Spaß dabei, Melanie

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Erfolg, Persönichkeitsentwicklung, Ziele

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Kommentare (5)

  • Katrina
    27/08/2012 at 07:37 |

    Leider steht in diesem Artikel nicht wie man sich erst einmal für ein Ziel entscheidet.
    Ich glaube die meisten Menschen wissen heute gar nicht was sie wollen und aus diesem Grund können sie auch kein Ziel erreichen.
    Anderseits – wenn ich immer nur ein Ziel vor den Augen habe renne ich an den anderen schönen Dingen im Leben vorbei – weil ich nur nach vorn und nicht in andere Richtungen schaue.

    • Anita Monique Amouret
      06/10/2012 at 16:06 |

      Das ist interessant, die Aussage: “Leider steht in diesem Artikel nicht, wie man sich erst einmal für ein Ziel entscheidet.” Diese Bemerkung kann nur von uns Erwachsenen kommen. Weil wir viel zu kompliziert denken, weil wir keine Wünsche und Träume mehr haben und nur noch im Hamsterrad leben. Wenn ein Vater seiner kl. Tochter zu Weihnachten einen Wunschzettel in die Hand drückt, sagt das Mädchen dann auch: “Papa, ich weiss aber gar nicht, wie man sich was wünscht. Ich hab das doch noch gar nicht gelernt.” Bissl blödes Beispiel vielleicht, aber zur Verdeutlichung, daß wir uns immer Vieles unnötig schwer machen. Kommt einfach mal zur Ruhe. Nehmt Euch die Zeit, nur für Euch alleine und denkt mal darüber nach, was ihr im Leben “überhaupt” wollt, was ihr Euch wünscht, was Euch glücklich machen könnte. Wo ihr steht, usw. Danach finde Dein Ziel. Es kann erstmal ein ganz, ganz kleines sein. Und dann schreibe auf, wie Du dorthin gelangen könntest. Wer und was kann Dir dabei helfen und was hindert Dich daran. Was kannst Du daran ändern und wann wirst tu es tun? Wann willt du das Ziel erreichen und stelle Dir vor, wie es sich anfühlen würde, hättest Du es schon erreicht.Alle Liebe für Dich!, Anita Monique

    • Anita Monique Amouret
      06/10/2012 at 16:30 |

      Übrigens, liebe Katrina, in dem Artikel “Was will ich eigentlich wirklich” hier auf dieser Seite von Danny und seinem Team findest Du vielleicht eine Antwort auf Deine Frage…;) Viel Glück für Dich und daß Du bald Deine Ziele findest und auch erreichst…, Herzlichst, Anita Monique

    • 06/10/2012 at 20:08 |

      Hallo Katrina, wenn du ein großes Ziel vor Augen hast, bedeutet es ja noch lange nicht, dass du dich immer nur zu jeder Zeit auf dieses “Große Ziel” konzentrierst.
      Wie im Artikel von Melanie geschrieben steht, kannst du jederzeit einen anderen Weg einschlagen und dabei natürlich auch die schönen Dinge im Leben genießen. Das heißt doch nicht, dass du dein “Hauptziel” damit aus den Augen verlierst…
      Wichtig ist nur, dass du dir auf jeden Fall täglich neue kleine Ziele setzen musst, damit du überhaupt erst einmal “kleine Erfolge” beobachten kannst. Wenn du es nicht tust, plätschert dein Tag einfach so vor sich hin, und du hast am Ende des Tages wieder einmal – wie schon so oft – nicht wirklich etwas erreicht.
      Begehe niemals den Fehler, etwas was du gerade jetzt tun müsstest, auf morgen zu verschieben, weil du jetzt gerade “keine Zeit hast”…
      Denn morgen hast du auch keine Zeit und wenn wir mal ganz ehrlich sind, bedeutet doch dieses “keine Zeit haben” in Wirklichkeit “Ich habe jetzt keine Lust dazu – vielleicht morgen – oder übermorgen”…
      Und darum ist das tägliche setzen kleiner Ziele, so außerordentlich wichtig!
      Mir persönlich geht es genauso, wenn ich mir einmal nichts vornehme, dann kriege ich auch den ganzen Tag Nichts geschafft. Da können dann z.B. leere Getränkeflaschen in der Küche stehen, okay… die stehen dann auch noch morgen da 😉
      Wenn ich mir aber ein bestimmtes Ziel für den Tag gesetzt habe, bin ich so im “Flow”, da nehme ich die leeren Flaschen mal eben so im vorübergehen mit und stelle sie in ihre Kisten.

      Jeder kennt bestimmt dieses herrliche Gefühl, und hat es sicherlich schon am eigenen Leib erfahren, wenn man sich etwas ganz Bestimmtes für den Tag vorgenommen hat, z.B. “Heute werde ich die Fenster putzen!” und es dann auch erledigt hat. Dann schüttet dein Körper so viele Endorphine (Glückshormone) aus, das man davon gar nicht genug bekommen kann. Du bist einfach stolz auf dich, und kannst es auch mit ruhigem Gewissen sein, dass du etwas geschafft hast, welches du ohne deine Zielsetzung garantiert nicht gemacht hättest.

      Alle diese kleinen erledigten Dinge, machen einen immer etwas stolz und geben einem immer ein gutes Gefühl etwas geschafft zu haben. Und dieses “Gute Gefühl” baut einen jedes Mal mehr und mehr auf und bestätigt dir, dass du ALLES schaffen kannst, was du dir vorgenommen hast!
      Und dieses gute Gefühl bringt dich immer näher an dein “Großes Ziel” heran, welches du ja niemals aus den Augen verloren hast 😉

      Liebe Grüße,
      Helmut

  • Wally Simon
    01/09/2012 at 00:08 |

    Hallo,liebe Melanie
    Deinen Beitrag über die Motivation finde ich super; es gibt kleine und größere Hürden, die wir in unserem Leben Überwinden müssen. Dabei ist die Kraft, die aus unserem Inneren strömt unendlich wichtig.
    Danke für Deine anschaulichen Gedanken zu diesem Thema!
    Liebe Grüße
    Wally

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