09
April
2012

Wahre Freundschaft – Wie man sie in sein Leben holt!

Freunde, Freundschaft und das LebenGute Freunde zu haben oder finden heißt auch ein guter Freund zu sein, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Früher war das bei mir auch einmal anders. Ich hatte jede Menge Menschen, die ich anrufen konnte, die mich anriefen und mit denen ich auf jeden Fall eine Freundschaft pflegte. Und trotzdem waren diese Freundschaften von gelegentlichem Konkurrenzdenken, gegenseitiger Eifersucht und in mancher Hinsicht von fehlendem Vertrauen überschattet.

Heute erzähle ich meinen Freunden alles, sie stehen auf Augenhöhe mit mir und sind mir ein Halt in jeder Lebenslage, zu jedem Zeitpunkt und an jedem Tag meines Lebens. Sie schätzen mich, ich schätze sie. Bedingungslose Loyalität verbindet uns. Freundschaft, wie sie wirklich sein soll, ohne Spielchen.

Ein Ort, an dem du wahrhaftig du selbst sein kannst. Warum es in erster Linie an mir lag und ich ein guter Freund werden musste, um solch eine Freundschaft zu viel mehr Menschen pflegen zu können, als ich das jemals für möglich gehalten hatte, will ich dir jetzt erklären. Und wann ich endlich verstand, wie einfach das sein kann. Eigentlich braucht es nämlich nur eins für solch eine Freundschaft.

Wie ich ein guter Freund wurde

Gehen wir dazu ein Stück in die Vergangenheit. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich arbeitsbedingt, sehr viel unterwegs war. Es waren vielleicht etwa zwei Tage in der Woche, an denen ich zu Hause war und da musste ich mich auch einmal ausruhen. Kein Wunder bei all dem Rumgehetze. Meine Freunde hatten in dieser Zeit herrlich wenig von mir. Ich bekam schon Beschwerden am laufenden Band, dass ich nie da bin. Nach einer besonders schlimmen Phase dann – seit drei Monaten hatte mich keiner meiner Freunde mehr gesehen – kam ich endlich einmal wieder in die Heimat und hatte sogar zwei Wochen frei. Nach ein paar Tagen, in denen ich viel erledigen musste, meldete ich mich dann endlich einmal wieder. Am Freitagabend sollte es rund gehen! Und es ging rund. Ich war so glücklich wie lange nicht mehr. Man muss dazu wissen, dass ich normal eher als distanziert gelte. Ich bin kein herzlicher Mensch. Man mag mich, so ist es nicht, aber ich bin eben kein Kuschelbär.

Wovon lebt eine echte Freundschaft?

An diesem Abend war ich es. Oh man, ich liebe euch. Es ist so schön, euch zu sehen. Meine Freunde, kommt her, Gruppenumarmung. All das und viel mehr brach aus mir heraus. Früher wussten meine Freunde einfach, dass ich sie mag, obwohl ich es selten wirklich so sagte. Heute wissen sie es immer noch und gleichzeitig sage ich ihnen es auch!

Eigentlich braucht es nur eins für eine Freundschaft – Es ist Wertschätzung, bedingungslose Wertschätzung. Eine Freundschaft lebt von ihr, von dieser Offenheit, von diesem Gern haben, vor allem aber davon, dieses Gern haben zu zeigen. Freundschaft lebt davon, Freunden etwas zu geben, ihnen einfach zu sagen, wie gut sie sind. Und das ganz egal, ob es ihnen schlecht oder gut geht. Ganz egal, ob sie es grad brauchen oder nicht.

Freunde und wahre Freundschaft sind nichts Selbstverständliches!

Ich habe lange gebraucht, Freundschaft als soziale Beziehung so zu wertschätzen. Früher habe ich meine Freunde als viel zu selbstverständlich hingenommen, habe mich eher auf das konzentriert, was mich an ihnen stört, statt dass ich sie für all das Gute geschätzt habe, weswegen sie meine Freunde sind. All die Erinnerungen, all die gemeinsamen Erlebnisse, all die Erfahrungen – negativ wie positiv – sie spinnen ein Band, dass Menschen über ein Leben lang verbindet. Wenn du dich das nächste Mal über einen Freund oder eine Freundin ärgerst, denk einmal daran, was ihr schon alles erlebt habt, was euch zusammengeschweißt hat, was für eine Konstante sie oder er in deinem Leben ist und wie wichtig das für ein erfülltes Leben ist. Und dann wertschätze sie dafür.

Auch früher hatte ich Freunde, doch ich hatte keine Freundschaft. Ich hatte kein Gefühl, kein Verständnis dafür wie es ist, immer Menschen hinter sich zu wissen, egal was du tust und egal wie sehr dich andere auch dafür verdammen. Eine Freundschaft ist wie ein wohliges, sauberes, gepflegtes und behütetes Heim. Du kannst es wochenlang nicht putzen, deine Möbel können Risse kriegen, deine Glühbirnen platzen, Warmwasser und Heizung ausfallen. Du kannst es mal vernachlässigen. Ein Tag, wo du dich wieder intensiv darum kümmerst, wird reichen, dass es wieder genau das schöne Heim ist, welches du in Erinnerung hast.

Vergiss das niemals.
Alles Gute

Philipp

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Autor: Philipp
Kategorie: Erfolgreiche Kommunikation, Liebe und Beziehungen, Persönichkeitsentwicklung

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