17
April
2011

Glaubenssätze – Verändere sie und Du veränderst Deine Realität!

Glaubenssätze

In den letzten Jahren hatte ich glücklicherweise Gelegenheit dazu mit sehr vielen Menschen (mit jeweils sehr unterschiedlichsten Glaubenssätzen) zusammenzuarbeiten, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind und alle auf ihre individuelle Art und Weise einzigartig sind. So habe ich als Coach sowohl mit Schülern, Studenten, Lehrern und Fachkräften als auch mit Unternehmern sehr intensive und spannende Gespräche geführt. Was mir dabei immer wieder aufgefallen ist, war eine relativ verblüffende Tatsache. Jeder Mensch hat seine ganz eigene, individuelle Sicht auf die Welt und damit zusammenhängend völlig unterschiedliche Glaubenssätze.

Doch zunächst noch eine Begriffsklärung:

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind dein persönlicher Filter der Realität. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Bild davon im Kopf, was er sich selbst zutraut und was nicht, was er erreichen kann und was nicht oder worin er besonders gut bzw. schlecht ist. Diese Vorstellungen und Bilder sind das Ergebnis von Lebenserfahrungen, Werten, Erziehung und gesellschaftlicher Prägung.

Aber Vorsicht: Nicht immer entsprechen diese Glaubenssätze der Realität. Nur weil ich in meiner Jugend kein guter Sportler war, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das auch in Zukunft für jeden Sport gilt, dem ich nachgehen möchte.

Meine Glaubenssätze suggerieren mir jedoch, dass genau das der Fall ist…und ich traue mich gar nicht erst an den Sport heran. Genau das Gleiche gilt auch für andere Bereiche: Wenn ich von meinen eigenen Fähigkeiten nicht überzeugt bin, wird es mir extrem schwer fallen, erfolgreich und mühelos zu lernen.

Konkret: Es ist der mangelnde Glaube an den eigenen Erfolg, der viele Menschen daran hindert Probleme zu überwinden.

Das ist gerade deshalb besonders spannend, weil Glaubenssätze prinzipiell sehr leicht beeinflusst und verändert werden können. Doch dazu gleich mehr. Zunächst einmal habe ich zum Einstieg in das Thema eine Frage an Dich:

Glaubst Du eigentlich an Deinen eigenen Erfolg?

Präziser gefragt: Hast Du eine genaue Vorstellung davon zu welchen Leistungen Du fähig bist? Denn das hat entscheidenden Einfluss darauf, was Du in Deinem Leben noch erreichen kannst und wirst. An dieser Stelle möchte ich gerne einen Grundsatz mit Dir teilen, der meinem Leben eine entscheidende Wendung gegeben hat und dessen wahre Bedeutung mir erst nach langer Zeit klar geworden ist:

MIT DEN RICHTIGEN GLAUBENSSÄTZEN KANNST DU (FAST) ALLES ERREICHEN!

Das heißt: Wenn DU davon überzeugt bist, dass Du ganz leicht und ohne Schwierigkeiten eine neue Aufgabe meistern kannst, dann wirst Du auch in der Realität wesentlich besser und schneller reagieren können! Aber Vorsicht. Das bedeutet auch: Jedes Mal, wenn DU davon überzeugt bist, dass Deine Bemühungen schwer, anstrengend und ohne Aussicht auf Erfolg sind, wirst Du auch in der Realität wesentlich langsamer, ineffektiver und unerfolgreicher sein.

Unser Körper und unsere Leistungsfähigkeit sind extrem eng mit unserem Gehirn verknüpft. Daher ist es essentiell, dass Du aktiv an deiner Denkweise arbeitest.

Aber wie setzen wir das jetzt konkret um? Lass uns dazu in 5 einfachen Schritten vorgehen:

  • Welche Glaubenssätze blockieren dich
  • Welche Gegenargumente gibt es
  • Alte Glaubenssätze aufgeben
  • Neue Glaubenssätze entwickeln
  • Glaubenssätze leben! Affirmationen nutzen.

Welche Glaubenssätze blockieren Dich?

Im ersten Schritt wollen wir zunächst einmal überprüfen, welche Glaubenssätze in Deinem Kopf bereits bestehen. Daher würde ich Dich bitten einen Moment in Dich zu gehen und Dich einmal zu fragen, was Du WIRKLICH über Deine Fähigkeiten denkst. Versuche Dich einmal an alle Ausreden zu erinnern, die Du jemals genutzt hast, um Misserfolge vor anderen zu rechtfertigen und an alle Generalisierungen, die Du einfach mal so in den Raum geworfen hast. Suche nach allen Glaubenssätzen, die Dich vielleicht blockieren könnten…Und alle diese Glaubenssätze schreibst Du Dir jetzt auf ein Din-A4 Blatt Papier. Beispiele dafür könnten sein:

“Es ist sehr schwierig viel Geld zu verdienen.”

“Ich bin nicht dafür geschaffen, eine harmonische Beziehung zu führen.”

Lernen fiel mir schon immer schwer.”

“Meine Ziele sind sowieso unrealistisch und unerreichbar.”

Welche Gegenargumente gibt es?

Jetzt wollen wir uns diese negativen Glaubenssätze einmal komplett durchschauen und auf einem neuen Blatt Papier Gründe sammeln, weshalb sie eigentlich gar nicht immer zutreffend sein können. Stelle dazu folgende Kritik-Fragen:

  1. Was ist an diesem Glaubenssatz so absurd?
  2. Was für Vorteile habe ich wenn ich mich von meinem störenden Glaubensmuster befreie?
  3. Wie fühlt es sich an wenn ich mir vorstelle ich hätte mich bereits von diesem störenden Gefühl befreit?
  4. Was kann ich konkret tun?
  5. Warum habe ich bisher nichts verändert?
  6. Warum werde ich es diesmal tun und erfolgreich sein?

Alte Glaubenssätze aufgeben!

Jetzt wollen wir symbolisch etwas tun! Du hast Deine negativen Glaubenssätze bereits logisch entkräftet. Aber gehen wir noch einen Schritt weiter: Schnapp Dir Deinen Din-A4-Zettel mit allen negativen Glaubenssätzen und zerreisse ihn in viele kleine Teile. Sage Dir dabei bei jedem Zerreissen laut auf:

Ich kann alles erreichen, was ich möchte!

Damit verabschiedest Du Dich endgültig von allen Blockaden, die Dich bisher in Deinem Leben begleitet haben.

Neue Glaubenssätze entwickeln!

Was fehlt uns jetzt noch? Richtig: Neue Glaubenssätze, die wir anstatt der alten Glaubenssätze in Zukunft für uns nutzen möchten. Notiere Dir daher bitte jetzt auf einem Zettel mindestens 6 positive Glaubenssätze, die Du für Dich und für Deine Zukunft beibehalten willst. Folgende Anregungen können Dir bei der Formulierung helfen:

  1. Ich kann Stress mühelos meistern.
  2. Es ist einfach mit wenig Aufwand viel Geld zu verdienen.
  3. Mein Leben habe ich zu 100% im Griff.
  4. Andere Menschen mögen meine Gegenwart und schätzen meinen Rat.
  5. Jedes Ziel ist für mich erreichbar.
  6. Es geht mir mit jedem Tag besser.

Glaubenssätze leben! Affirmationen nutzen.

Der letzte Schritt ist die Brücke, die wir nun zu Deinem Unterbewusstsein schlagen möchten. Alle positiven Glaubenssätze, die Du gerade formuliert hast, können wir jetzt zu Affirmationen machen. Eine Affirmation ist nichts weiter als ein positiver Glaubenssatz, den wir uns regelmäßig aufsagen, um ihn für unser Unterbewusstsein präsent zu machen. Daher mein Vorschlag an Dich: Sage Dir für einige Wochen jeden Morgen vor dem Spiegel für etwa 5 Minuten Deine Affirmationen auf. Dann wirst Du bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass sich in Deinem Denken EINIGES geändert hat. Lass Dich überraschen…

Ich bin sicher, dass die neuen Glaubenssätze auf Dein ganzes Leben einen positiven Effekt haben werden. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß beim Niederschreiben! Denn schon Henry Ford hat gesagt:

Ob Sie nun glauben, Sie können, oder ob Sie glauben, sie können nicht…Sie haben Recht!“

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Autor: Marcel
Kategorie: Bewusstsein, Erfolg, Erfolgreiche Kommunikation, Persönichkeitsentwicklung, Ziele

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Kommentare (7)

  • Nadine
    06/07/2011 at 17:38 |

    das klingt gut, ich habe mit den Listen schon angefangen. Aber was mache ich, wenn ich keine Gegenargumente finde? Ich weiß es muss welche geben. Aber wenn es z.B. um meinen Charakter geht, finde ich es schwierig wirklich alles zu ändern und einiges müsste ich ändern, z.B. schüchternheit um einen besseren Job mit mehr Geld zu finden. Wie komme ich aus mir heraus? Ist es wirklich allein mit Affirmation möglich seine negativen Eigenschaften zu ändern? bin für weitere Tips dankbar Gruß Nadine

  • 02/02/2012 at 22:47 |

    Hallo,

    echt guter Artikel, der motiviert.Alles fängt im Kopf an und wenn man an seine Ziele glaubt wird es auch was. Der Tipp die negativen Gedanken aufzuschreiben und dann zu zerreisen, ist echt gut.
    Bisher habe ich dieser Methode nicht viel beigemessen, aber man lernt ja dazu…
    Toller Blog!

    LG
    Ralf

  • 04/02/2012 at 14:34 |

    Hallo Marcel,
    ein Ziel im Leben zu haben, zu wissen warum man etwas tut, und täglich darauf hinzuarbeiten, gibt dem Leben einen echten Sinn und führt zum Erfolg.
    Gruß Markus

  • Karl-Heinz
    05/06/2012 at 12:50 |

    Es ist kein Problem – für mich zumindest – an sich selbst zu glauben.
    Ein Problem wird es erst, wenn der/die Vorgesetzte nach Mobbing/Sabotagen eines 42-jährigen Kollegen 1 Jahr lang (stinkend-faul, dumm, falsch, scheinheilig, kann Phrasen reden auf sächsisch)der Chef mit einsteigt. Der Kollege ist Schreiner, kann Wohnmobile umbauen.
    Wenn alles (Vorschläge, Vordrucke, Arbeit), was 2 Jahre gut und willkommen war, plötzlich – nicht nur vom “Kollegenschwein” mies sabotiert wird, sondern auch vom Chef plötzlich negativ dargestellt wird. Folge: Arbeiten, die ich körperlich lange vorher schwer angeschlagen (Gelenke, Wirbel, Sehnen)die ich nicht kann, MUSS ich machen dauerhaft und durch Hetzen des Kollegenschweines an Kollegen mit Lügen offensichtlich, auch inzwischen ausgegrenzt von noch einem Kollegen grundlos. Er wollte – und hat meinen Job vertretungsweise, wie er ihn hatte und verlieren drohte vor Sabotagen, Schlüsseldiebstählen usw.
    Keine Chance, herauszukommen – auch mit Hilfe und Selbsthilfe.
    Wechsel und Entsorgen in die DDR zurück des Kollegenschweines mit Offenlegen der Zustände sind für eine bessere Zukunft für Restkollegen, die sich seine Faulheit zu deren Lasten gefallen lassen durch das (zu) gute Schmieren-Verhältnis zum Chef.
    Der Chef ist eigentlich nicht dumm, unterliegt offensichtlich “Kumpel zwänge” zu dem Kollegen, die eine normale Rüge nicht mehr möglich machen. Wir sprechen von einem schwäbischen Services-Bereich des noch größten Verkehrsunternehmen Gesamt-Deutschlands.
    Im Allgemeinen schon nicht durch Mitarbeiter-Lust das Gelbe teilweise,
    hier intern unbeschreiblich und unglaublich. Auch wenn – auch ein älterer DR-Mitarbeiter, Schwaben sowieso – teilweise gut gewollt arbeiten, dürfen sie es nicht: “Accord kaputtmachen”, “einteilen”, “wenn ich wollte, würde ich es in 14 Tagen machen – wie ich es tat teilweise vollständig gearbeitet (er braucht real 6 Wochen bei viel Freizeit Lidl, Aldi, Netto, Penny-Sonderangeboten, Kaffe trinken,
    SEINE Arbeit:Spazierenfahren,Unterschrift – nichts – er weiß es nicht!)
    Deshalb: Er ins Bauteam zum Schaffen lernen, dann ist Ruhe.

  • Ekkehard
    04/06/2013 at 08:03 |

    “Ich kann alles erreichen, was ich möchte!”
    Auch dies ist ein Glaubenssatz.

  • Winne
    14/06/2013 at 09:30 |

    to Ekkehard
    Absolut richtig!
    Ziele sind gut, oft stehen aber die eigenen Erwartungen im Weg. Wenn ich die Zielereichung erwarte, werde ich den Mißerfolg dann verkraften können? Erst dann, wenn ich ohne Erwartungen zu geben gelernt habe, kann ich das wertschätzen, was ich bekomme. Stellt jemand Erwartungen an mich, muss ich zunächst klären, ob ich diese Erwartungen auch richtig interpretiert habe und kann dann für mich entscheiden, wie es gut ist, damit umzugehen.

  • 04/08/2013 at 18:50 |

    Toller Beitrag Danny , Deine Akademie hat mir auch schon sehr viel weiter geholfen auf meinem Weg.
    LG Kai

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