16
July
2012

Deines eigenen Glückes Schmied – denn Glück entsteht im Kopf!

Warum wir unser Schicksal selbst in der Hand haben oder einfach: Glück entsteht im Kopf!

Ein weiser Mann hat mal gesagt: „Wir sind, was wir denken.“ Und damit lag er gar nicht so verkehrt. Eigentlich hat er den Nagel sogar ziemlich genau auf den Kopf getroffen. Und genau deshalb will ich heute erklären, was ich damit meine, wenn ich sage: Glück entsteht im Kopf. Es ist einer dieser Sätze, die so einfach zu sagen und so schwierig zu verstehen, bzw. umzusetzen sind. Glück. Eines der stärksten Wörter, die die deutsche Sprache kennt. Alle reden davon und für jeden ist es irgendwie etwas anderes. Viele haben das Gefühl, kein Glück zu haben… nicht glücklich zu sein. Häufig hört man: „Ich habe einfach Pech gehabt, schau dir doch mein Leben an!“ – Wenn mir Leute das sagen, dann tue ich genau das. Ich schaue auf ihr Leben und nicht selten kann ich nur sagen: „Und? Es ist doch alles da, ich sehe gar kein Problem!“ – Glück, das ist etwas, was weniger von äußeren Umständen, denn von dir selbst abhängig ist. Glück…entsteht im Kopf!

Was heißt das: Glück entsteht im Kopf?

Um glücklich zu werden, muss man zuallererst einmal definieren, wovon man überhaupt spricht. Was ist Glück eigentlich? Wenn man Leute auf der Straße fragt, dann antworten die meisten mit ähnlichen Sachen. Familie. Liebe. Erfolg. Finanziell unabhängig zu sein. Einen guten Job haben. Gesundheit. Natürlich gibt es immer mal wieder andere Nennungen und für jeden einzelnen ganz individuelle Dinge, die man für sein persönliches Glück braucht, aber diese Sachen hört man doch am häufigsten.

Wenn man mich fragt, was Glück für mich ist, sage ich etwas anderes. Ich denke, das was für mich Glück am meisten ist, ist die Sichtweise auf die Welt, auf das Leben, auf alles was es gibt. Glück, das ist für mich nichts materielles, nichts greifbares, was ich kaufen oder irgendwie erwerben kann. Glück…Glück entsteht für mich im Kopf. Ich frage mich immer, wie ich den Menschen das am besten erklären kann und probiere es meist mit einem Beispiel.

Eine gute Freundin von mir war eine begeisterte Marathon-Läuferin. Sie lief keine Bestzeiten, aber darum ging es ihr auch gar nicht. Laufen, das war ihr körperlicher Ausgleich zum Büroalltag. Laufen, das trieb ihren Körper zu seinen Grenzen, das ließ sie Stress abbauen. Eines Tages hatte sie einen Unfall, bei dem ihr Knie zu Schaden kam. Ihr Arzt sagte ihr, dass sie den Sport aufgeben muss und nie wieder in ihrem Leben einen Marathon laufen können wird, geschweige denn mehrmals die Woche längere Strecken.

Was ihr damit wegfiel, war ein großer Teil ihres Alltags, es war ihr sportlicher Ausgleich, ihr Hobby, ihr Stressabbau. Sie verfiel in eine Art depressiven Zustand, hatte keine Lust mehr auf nichts und trauerte die ganze Zeit dem hinterher, was sie nicht mehr machen konnte. Irgendwann konnte ich es nicht mehr mit ansehen und wir hatten ein langes Gespräch. Am Ende dieses Gesprächs winkte sie mir mit einem Lächeln hinterher, ich sehe ihr Gesicht heute noch vor mir. Danach änderte sich vieles bei ihr. Sie begann zu malen und – um ihrem alten Traum irgendwie immer noch nah zu sein – bei Lauf-Events als freiwilliger Helfer zu agieren.

Weil Glück nur eine Frage der Sichtweise ist

An der Lage meiner Freundin hat sich eigentlich nichts geändert. Sie konnte auch nach unserem Gespräch nicht wieder mit dem Laufen anfangen. Das „Materielle“, wenn man so will, blieb gleich. Was sich aber änderte, war ihre Sicht auf das Geschehene und auf ihr eigenes Leben. Es gab in unserem Gespräch einen Satz, bei dem ich gemerkt habe, dass es bei ihr „Klick“ machte. Ich sagte zu ihr: „Weißt du, was ist eigentlich Sinnvolles daran, unglücklich zu sein?“ – Wir wussten beide keine Antwort darauf. Irgendwann begriff sie, dass das ewige unglücklich sein und sich und sein Leben betrauern ihr einfach nichts brachte. Es brachte sie nicht weiter. Es machte sie nicht glücklich. Es half ihr nicht. Wir machten einen Plan, schauten uns ihre Lage an, ihre Interessen, ihre Möglichkeiten…

Wie lassen wir das Glück im Kopf entstehen?

Wenn du mit einer Situation in deinem Leben unglücklich bist, dann mach einmal folgendes: Setz dich hin, trink einen Tee und fasse in Worte, was dich unglücklich macht. Dann setz dich hin und überlege, welche Möglichkeiten du hast. Es bringt nichts, sich ständig seine traurige Lage ins Bewusstsein zu rufen, wichtig ist nur, nach vorn zu schauen. Egal, was jetzt ist, die entscheidende Frage ist: Was kann ich aus der Sache machen? Welche Möglichkeiten habe ich jetzt?

Genau das hat meine Freundin auch gemacht. Sie hat aufgehört in Selbstmitleid zu versinken und begriffen, dass es einfach nichts Sinnvolles am unglücklich sein gibt. Wir haben uns ihre Situation angeschaut, ihre Möglichkeiten und dann einen Plan gemacht. Heute ist sie glücklich. Heute sieht sie das Leben anders. Und genau das kannst du auch, du kannst das Leben anders sehen und dir ein glücklicheres Schaffen. Denn vergiss niemals diese Worte: Glück entsteht im Kopf!

Euer Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Glück, Liebe und Beziehungen, Persönichkeitsentwicklung

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Kommentare (1)

  • Leoni
    16/07/2012 at 06:53 |

    Danke für deinen Artikel,

    hier kann man deutlich erkennen, das Unglücklich sein ein Widerstand ist, nämlich gegen die aktuelle Situation also das was JETZT ist. Sobald der Widerstand durch Akzeptanz aufgelöst wird, fließt das Leben einfach weiter. Und plötzlich kommen einem neue Ideen, das ist doch wunderbar.

    Liebe Grüße
    Leoni

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