11
June
2012

Wie führe ich ein glückliches Leben?

Was ist eigentlich Glück? Was ein glückliches Leben? Und wie kann man es erreichen?

Man liest es immer und überall, Zeitschriften, Bücher, im Internet. Die ganze Welt scheint sich mit der Frage zu beschäftigen: Wie führe ich ein glückliches Leben? Ich selbst habe mich das auch sehr lange gefragt. Das Leben, es ist zu kurz, um kein glückliches zu führen, dachte ich mir. Und so denke ich immer noch. Ich habe lange gebraucht, um meine Antwort auf diese Frage zu finden und letztlich muss jeder seine eigene, ganz persönliche Antwort finden. Was ich allerdings heute machen möchte, ist ein Stück des Weges mit dir zu gehen. Ein Stück des Weges zu deinem glücklichen Leben!

Wie führe ich…halt, was IST eigentlich ein glückliches Leben?

Jeder will es, jeder hat schon mal davon gehört – aber keiner weiß, wie es eigentlich aussieht. Ständig wird einem gesagt: „Werde glücklich!“, „Führe ein glückliches Leben!“, aber hat sich schon mal einer gefragt, wie so ein glückliches Leben überhaupt aussieht? Wir streben nach einer Sache, die wir nicht kennen, wie sollen wir sie da erreichen? Mit dem glücklichen Leben ist es wie in wissenschaftlichen Diskursen: Bevor man über eine Sache diskutiert, muss man sie erst einmal definieren.

Für mich klang die Phrase „Glückliches Leben“ irgendwie immer zu hochtrabend. Glück, das war so ein unerreichbares Wort, ganz weit oben über mir, etwas beinahe göttliches, was jeder haben möchte und keiner haben kann. Glück wird immer groß geschrieben. Aber ich wollte das doch gar nicht, ich wollte nicht nur streben nach etwas, was weit weg von mir war. Ich wollte etwas Greifbares haben. Deswegen habe ich beschlossen, mein glückliches Leben zufriedenes Leben zu nennen. Ich habe ein glückliches Leben, weil ich ein zufriedenes Leben habe. Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Glückliches Leben, zufriedenes Leben – was ist das für dich?

Egal, wie du es nun nennst, bevor man anfängt danach zu streben, muss man herausfinden, was es für einen selbst bedeutet, dieses glückliche Leben. Die meisten Menschen mit denen ich bisher geredet habe, haben relativ ähnliche Dinge gesagt, grundlegende Sachen: Gesundheit, Familie, Freunde, ein gesichertes Einkommen… Bei vielen Menschen läuft in dieser Hinsicht nicht immer alles rund, aber im Großen und Ganzen haben wir in den meisten dieser Bereiche doch alle irgendwas vorzuweisen.

Und trotzdem: Häufig haben wir das Gefühl, dass uns noch irgendetwas fehlt zum glücklichen Leben. Woran liegt das? Und was fehlt? Ich selbst hatte genau dieses Gefühl über Jahre. Ich hatte eigentlich alles, ich war gesund, hatte Familie und Freunde, war finanziell abgesichert und habe mich trotzdem unglücklich gefühlt. Irgendwann habe ich dann herausgefunden was fehlte. Nichts. Es fehlte nichts. Einfach nichts? Ja, nichts. Mein Problem war nicht, dass ich kein glückliches Leben hatte, mein Problem war, dass ich mein glückliches Leben nicht gesehen habe.

Zu sehen, dass man schon ein glückliches Leben führt…

Ein schlauer Mann hat mal gesagt: Glück ist immer nur eine Sichtweise auf die Dinge. Ich habe lange über diesen Satz nachgedacht und ihn irgendwann auf mein eigenes Leben angewandt. Ich hatte alle Dinge, die ich brauchte, aber statt sie zu sehen, habe ich mich umgedreht und nur auf die Dinge geschaut, die ich nicht hatte. Und davon gibt es genug. Die Medien zeigen uns jeden Tag, was wir angeblich brauchen und haben sollten. Stetig und überall sieht man Werbung für all die schönen Dinge, die man kaufen kann – wenn man denn das Geld dafür hat.

Irgendwann habe ich meine Sichtweise geändert und mir angeschaut, was ich eigentlich habe. Und das war schon eine ganze Menge. Nicht materielle Dinge, es ging nicht um Fernseher, Computer und teure Klamotten. Es ging darum, dass ich einen Job hatte, meine Eltern und Geschwister, eine Hand voll Freunde, denen ich vertrauen konnte. Ich habe erkannt, dass ich alles hatte, was ich brauchte. Was die Werbung mir zeigte und vorgaukelte, war mir fortan egal. Es gibt immer Dinge, die ich nicht haben werde und nicht haben kann. Wichtig ist zu sehen, dass ich sie nicht haben will. Wichtig ist zu sehen, dass ich sie nicht haben muss, um ein glückliches Leben zu führen.

Mein Tipp für dich heute ist so simpel, wie praktisch: Ändere deinen Fokus. Schau nicht auf die Dinge, die du nicht hast, sondern auf die, die du hast.

„Ein glücklicher Mensch ist, wer in der Lage ist zu sehen, was er schon hat, anstatt sich zu sehnen nach dem, was er nicht hat.“

Bis dann,
Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Erfolg, Glück, Ziele

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