20
February
2012

Gutes tun – einfach so

gutes tun karma persönlichkeit entwicklungIn diesem Artikel möchte ich dir aufzeigen, wie du dich durch gute Taten selbst beschenken kannst und ein Mehr an Lebensfreude, Glück und Schönheit in dein Leben bringst.

Gutes tun: Die Geschichte von Löwe & Maus

Hierzu mag ich dir am Anfang  eine kleine  Geschichte erzählen:
Es war einmal ein großer, starker und stolzer Löwe. Er war der König der Savanne und lief mit gehobenem Haupt durch sein Revier. Er ging durch das hohe Grass und hörte plötzlich ein leises Piepsen. Er schaute auf den Boden und entdeckte eine kleine, süße Maus auf die er aus Versehen getreten war. Er war erstaunt darüber, dass er sie nicht bemerkt hatte und kam der Maus mit seinem beeindruckenden Gebiss näher. Die Maus war starr vor Schreck und fing dann plötzlich doch an zu sprechen.

Die Maus sagte: „Du, König der Savanne, verschone mein Leben. Von mir wirst du nicht satt. Bitte, lass mich am Leben!“. Der Löwe war erstaunt über den Mut der Maus und sprach zu ihr: „Kleine Maus, ich habe es nicht nötig, dich zu fressen. Immerhin bin ich der König der Tiere. Lauf schnell weg, bevor ich es mir anders überlege!“.

Die kleine Maus war froh und als der Löwe seine Tatze von ihr nahm, verschwand sie auch sofort in einem Erdloch. Doch kurz bevor sie verschwand, rief sie dem Löwen noch zu: „Danke das du mich verschont hast. Ich werde mich arrangieren!“. Der Löwe lachte und dachte sich nur: „Wie soll mir eine kleine Maus schon helfen?“

Nach einer gewissen Zeit, nachdem der Löwe ein Mittagsschläfchen unter einem schattigen Baum gehalten hatte, wurde er Opfer einer Gruppe von Menschen, die seinen Schlaf dazu nutzten, sich an ihn heranzuschleichen und ihn mit Hilfe von Seilen und Netzen zu fangen. Der Löwe versuchte alles in seiner Macht stehende um sich zu befreien – doch die Seile waren einfach zu fest und das Netz zu eng, um etwas ausrichten zu können.

Er gab auf und schloss mit seinem Leben ab, da er genau wusste, dass die Menschen ihn in einen Käfig sperren werden. Irgendwann würden die Menschen ihn töten, um an das begehrte Fell zu gelangen um es dem Stammesoberhaupt als Anerkennung zu schenken.

Die Menschen brachten den Löwen in ihr Lager und banden ihn an einen großen, alten Baum. Der Löwe lag gefesselt am Boden und war traurig darüber, in eine so blöde Falle zu geraten. Er war am Ende seiner Kräfte und gab sich auf.

Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, stand die kleine Maus vor ihm und grinste ihn an. Sie sprach: „Hallo Löwe. Siehst du, wie ich dir versprochen habe – ich werde mich arrangieren!“ Die Maus nagte die Seile durch und der Löwe konnte im Schutz der Nacht fliehen. Die winzige Maus konnte so dem starken Löwen seinen Großmut vergelten.

Diese sehr alte Geschichte ist ein Sinnbild für ein noch ältere Lehre: Jede Handlung hat eine entsprechende Wirkung. Alles Gute kommt zurück.Manches mal sofort – manches mal erst nach Minuten, Tagen oder gar Jahren. Diese Handlungen können das „Innen“ (Gedanken, Gefühle usw.) wie das „Außen“ (dass, was wir tun, bzw. nicht tun) betreffen und folgen der Idee des „Karmas“.

Tue Gutes & erfahre Gutes

Karma bedeutet wirken bzw. Handlung und ist ein ur-altes, spirituelles Konzept. Die Geschichte mit der Maus und dem Löwen ist eine exakte Darstellung dieser Lehre. Das oll heißen: Wenn wir anderen etwas Gutes tun, tun wir uns selbst etwas Gutes.

Doch was kann uns eine solche Lehre nützen? Warum sollte ich, bzw. du, darauf achten, was wir denken, fühlen und tun?

Nun, es ist eigentlich ganz einfach.
Ich möchte dir das „Gib was du brauchst“ Prinzip vorstellen. Dieses Prinzip nimmt eine zentrale Stelle in meinem Weltbild ein und hilft mir dabei, innere Verwirrungen zu beseitigen und gezielt meine Bedürfnisse nach Liebe, Verständnis und Anerkannt zu befriedigen. Es ist so einfach und doch so unglaublich wirkungsvoll! Mit einer einfachen Idee kannst du es dir zur Gewohnheit machen, Gutes zu tun:

Stell dir vor, du möchtest einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Hier ist klar, dass wenn du Gurken haben willst, musst du Gurkensamen einpflanzen. Es ist ebenfalls klar, dass wenn du Gurken essen willst, du nicht irgendeinen Samen in die Erde steckst, und darauf hoffst, dass es doch bitte Gurken werden. Genau das gleiche Prinzip, glaube ich, wirkt auch in allen anderen Lebensbereichen!

Du willst dich geliebt fühlen? Dann würde ich dir empfehlen, andere liebevoll zu behandeln.
Du willst endlich Anerkennung für deine Taten erhalten? Dann kannst du Menschen in deiner Umgebung Anerkennung entgegenbringen. Du möchtest Wohlstand, Fülle und Reichtum erhalten? Dann helfe anderen dabei, dies zu vollbringen!

Diese Grundsätze hören sich vertraut an und sind auch den meisten geläufig. Doch wenn wir einen gründlichen Blick darauf richten, werden wir schnell feststellen, wenn du ehrlich zu dir selber bist, dass wir oftmals vielleicht nur etwas geben, in der Erwartung, es auch zurückzubekommen. Aber das muss ja nicht immer so sein!

Ganz einfach Gutes tun – ein Trick

Hier nun möchte ich einen einfachen Trick vorstellen. Wenn du eine Zeit lang in dieser gleich dargestellten „Geisteshaltung“ verweilst, wirst du, ohne großes Zutun, von anderen Menschen Hilfe erhalten. Es ist die Kunst, anonym (!) Gutes zu tun.

Wenn du, z.B. in einem Café einfach für den nächsten Besucher das Getränk mitbezahlst, oder einem Fremden die Parkuhr auffüllst, oder einfach ein gutes Buch im Zug liegen lässt mit einem kleinen Hinweis wie: „Wenn´s dir gefällt, lege es nach dem Lesen auch in einen Bus, Zug, Parkbank etc.”
Mit dieser einfachen und leicht umzusetzenden Methode kannst du eine Art „Glücksvakuum“ erschaffen. Dieser leere Raum, entstanden durch eine bedingungslose, gute Tat, muss einfach vom Leben wieder aufgefüllt werden.

Denn wir erhalten IMMER nur dass, was wir bereit sind, auch anderen zu geben.

In diesem Sinne wünsche ich dir bereichernde Momente und viel Raum, Zeit und Lust, die hier angedeuteten Methoden auszuprobieren.
Wenn du möchtest, würde ich mich sehr über Kommentare freuen. Möglicherweise hast du ja schon einmal so etwas Ähnliches erlebt?

In Dankbarkeit und Freude,
Robert

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Autor: Robert
Kategorie: Erfolgreiche Kommunikation, Liebe und Beziehungen, Persönichkeitsentwicklung

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Kommentare (7)

  • Roswitha
    20/02/2012 at 08:45 |

    Schön, dass auf diese Energie hingewiesen wird. Ich habe vor…..jetzt vielleicht 30 Jahren, ich war selber Jugendliche, einem Kind, das sich eine Wurst kaufen wollte und 20 Pfennig zu wenig hatte, dieses Geld dazu gegeben, mich gewundert, dass der Verkäufter kein Auge zudrückte. So bekam ich die Chance zu geben. Ein wunderbares Gefühl. Es bedarf nur der Achtsamkeit, es auch zu leben.

    • Robert
      09/03/2012 at 19:35 |

      Liebe Roswita, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin noch nicht wirklich dahinter gekommen, wie genau dieses Prinzip funktioniert. Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es funktioniert. Das ist einfach wunderbar und erfreut mich jeden Tag, irgendwo ein kleinen Zettel zu hinterlassen, auf dem “Du bist wundervoll!” geschrieben steht :)

  • holger
    20/02/2012 at 09:22 |

    mensch Robert,

    deine posts erwärmen regelmäßig mein herz!

    ist mir als kind einmal passiert, als ich im sommer vor dem eisladen stand, aber kein geld bei mir hatte. ich wollte so sehr ein eis essen, dass ich mich wohl unabsichtlich des gesetzes der anziehung bediente. und zack, ich fand ein 2 mark stück auf dem gehweg!
    ich genoss das eis und voller dankbarkeit legte ich das restgeld zurück auf den gehweg.
    haha, wie cool ich doch als kind war!:)

    man sagt ja auch, die wirklich guten taten sind die, die niemand merkt.

    vielen dank Robert!

  • Robert
    09/03/2012 at 19:39 |

    Lieber Holger,

    herzlichen Dank für dein Feedback. Mich erfreut es sehr, dass dir meine Texte gefallen :)

    Ja, als Kind ist man einfach noch offener, steht noch mit der Welt und sich selbst in Kontakt. Die Sinne sind schärfer, die Wahrnehmung feiner – da ist es nahe liegend, zu sagen, das Kinder leichteren Zugang zu solchen Themen haben können… doch für ein Kind ist es einfach Intellektuell kaum zu begreifen, was da geschieht.. oder vielleicht irre ich mich ja? Hast du vielleicht noch weitere Beispiele? Würde mich sehr interessieren!

    lg

    Robert

  • Nina
    18/03/2012 at 15:52 |

    Toller Bericht!

    Dazu fällt mir auch eine Geschichte aus meiner Kindheit ein:

    Im Alter von ca. 7 Jahren sollte ich eine Augen-OP aufgrund einer Hornhautverkrümmung bekommen. Da ich aber bereits als 5-jährige diese Prozedur hinter mir hatte, wusste ich wie schmerzhaft das werden würde. Am Tag der Einweisung in die Kinderklinik war ich dementsprechend schlecht drauf und hatte ziemliche Angst vor der Operation. Allerdings wollte ich meinen nervösen Eltern das coole Kind vorspielen, das keine Angst hat. Also erlaubte ich mir erst auf dem Klo in meinem Patientenzimmer zu heulen und flehte Gott an mir zu helfen.
    Das Wunder geschah tatsächlich! Bei der Voruntersuchung in der Sehschule, die wenige Minuten später stattfand, stellte die Augenärztin fest, dass ich gar keine OP benötigte! Scheinbar war es vorher zu einer Fehleinschätzung gekommen und eine zweite OP hätte den Zustand meiner Augen nur verschlimmert statt verbessert. Ich war so dankbar, dass ich wieder nach Hause konnte. Meine Gebete waren erhört worden!

  • Sassy
    20/09/2013 at 17:28 |

    Hallo!
    (Hoffentlich sieht das noch wer, ist jetzt ja schon älter)
    Ich finde diesen Bericht wirklich gut und versuche schon lange auch Gutes zu tun(Ich bin 13). Schade nur, wenn es nicht klappt so sehr man es versucht. Ich wollte z. B. an meiner Schule, mit 195 Schließfächern, an jedem einen Zettel(Post-it) mit der Aufschrift: Du bist wundervoll! Lass dir von niemandem etwas anderes einreden!” kleben. Wurde aber “erwischt”. Die Lehrerin die kam, hat nicht verstanden, warum ich das tun wollte und mir ist vor Aufregung kein anderer Grund als “ein Lächeln machen” eingefallen. Die Zettel wurden eingesammelt, nach Beleidigungen durchsucht und mir schließlich zurückgegeben mit der Aufforderung, das Gute in mir auf jeden Fall zu behalten, aber nicht mit dieser Aktion. Interessant, weil wir mehrere Gruppen an der Schule haben, die sozialsein als ZIel und oft Spendenaufrufe haben. Trotzdem waren alle sehr verwirrt von dieser Aktion und ich werde heute noch rot weil mir das so peinlich war.

    Als Beispiel, dass sowas auch ganz schön in die Hose gehen kann. Ich mache aber trotzdem weiter.

    Liebe Grüße

    Sassy

    • Dominik
      11/03/2014 at 09:34 |

      Hey Sassy,

      eine wunderbare Aktion, die Du da geplant hast. Lass’ Dich nicht von solchen Leuten, wie der Lehrerin, entmutigen.
      Denn gute Taten verbreiten sich schnell weiter. Das Video zeigt gut was ich meine.
      https://www.youtube.com/watch?v=nwAYpLVyeFU

      Hab noch einen schönen Tag!

      LG,
      Dommi

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