15
April
2013

Die Kraft der Gedanken – In 3 Schritten einen Berg versetzen

Wie Du mit der Kraft der Gedanken alle Grenzen sprengen kannst

Kennst Du auch diese Sprüche, die uns tagtäglich begegnen und die viele ohne groß nachzudenken einfach nachplappern? „Der Glaube versetzt Berge“ und ähnliche Weisheiten klingen inzwischen abgedroschen. Sieht man jedoch genauer hin, beinhaltet allein schon dieser Satz eine unglaubliche Aussage: Jeder Mensch, also auch Du, kann mit der Kraft der Gedanken Dinge erreichen, die „logisch“ betrachtet völlig unmöglich erscheinen.

Ich selbst bin inzwischen absolut überzeugt davon, dass die einzigen Grenzen, die ein Mensch hat, diejenigen sind, die dieser sich selbst setzt. In den folgenden Zeilen erfährst Du, warum das so ist, wie ein 61-jähriger Mann in einem fairen Wettkampf gegen die besten Läufer der Welt antrat und wie Du durch die Veränderung Deiner Denkweise Deine Träume verwirklichen kannst.

Schritt 1: Erkenne die Kraft der Gedanken

Erst kürzlich habe ich eine unglaubliche, aber wahre Geschichte gehört, die ich mit Dir teilen möchte. Ganz einfach, weil sie wunderbar verdeutlicht, was mit der Kraft der Gedanken alles möglich ist.

Im Jahre 1983 fand in Australien ein Ultramarathon statt. Weit über 800 Kilometer galt es zurückzulegen. Junge Topathleten aus aller Welt waren angereist, um ihre Grenzen auszuloten, das Preisgeld von 10.000 Dollar mit nach Hause zu nehmen und weltweiten Ruhm zu erlangen. Aber schon vor dem Start kam es zu einer Sensation. Beim Pressefoto mit allen Teilnehmern des Marathons hatte man ihn zunächst für einen Störenfried gehalten, doch Cliff Young meinte es ernst: Der 61-jährige Farmer, der bereits alle seine Zähne verloren hatte, war in Arbeitskittel und mit Stiefeln erschienen, fest entschlossen, am Lauf teilzunehmen.

Die anderen Teilnehmer, allesamt junge Athleten, die monatelang an ihrer Taktik gefeilt hatten, hielten das für einen Scherz. Ein alter Schafhirte sollte ihnen den Rang ablaufen? Nicht mal im Traum. Und sie schienen Recht zu behalten. Schon kurz nach dem Start fiel Cliff Young weit zurück. Am Abend des ersten Tages betrug der Abstand schon mehrere Kilometer. Seine Kontrahenten sahen sich bestätigt, ließen sich ihrem perfekten Plan gemäß professionell massieren und schliefen für einige Stunden. Weißt Du, was Cliff getan hat, als es dunkel wurde? Er lief einfach weiter. Unbeirrt näherte er sich Schritt für Schritt dem Ziel, immer in Gedanken daran, dass er bald auf seine Farm und zu seinen Schafen zurückkehren würde.

Das unfassbare Ende der Geschichte: Cliff Young erreichte mit einem enormen Vorsprung vor allen anderen Teilnehmern das Ziel. Nicht einmal 6 Tage hatte er für diese Meisterleistung benötigt, an der alle anderen Athleten, kaum halb so alt wie er, gescheitert waren. Ein neuer Rekord. Im Ziel angekommen, war der willensstarke Farmer so überrascht davon, dass es ein Preisgeld gab, dass er es zu fünf gleichen Teilen auf die nachfolgenden Läufer verteilte.

Wie war das möglich? Natürlich war es Cliff aufgrund seiner Tätigkeit als Schafhirte gewohnt, lange Zeit ohne Pause zu laufen. Doch viel wichtiger war wohl Folgendes: Die anderen Läufer hatten sich eine mentale Barriere aufgebaut, von der Cliff keine Ahnung hatte. Sie glaubten aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse fest daran, dass mindestens fünf Stunden Schlaf pro Nacht und Massagen nötig wären, um durchzuhalten. Ein Schafhirte hat ihnen allen das Gegenteil bewiesen, er schlief sehr kurz und lief somit fast ununterbrochen durch

Niemand kann wohl behaupten, der 61-jährige Farmer wäre seinen durchtrainierten Kontrahenten körperlich gewachsen gewesen. Aber er hat sie auf andere Weise besiegt. Mit der Kraft der Gedanken.

Schritt 2: Negative Muster erkennen und auflösen

„Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweizer)

 

Mir begegnen häufig Menschen, die skeptisch sind. „Das ist doch unrealistisch“, „Dafür bin ich nicht gut genug“, „Das schaffe ich nie“. Solche Sätze sind oft Ausdruck von Denkmustern, die sich über lange Zeit ins Unterbewusstsein eingegraben haben. Weißt Du, was negative Glaubenssätze wie „Ich bin zu unbeweglich, um richtig Sport zu machen.“ oder „Ich bin zu klein“ für einen Sinn und Nutzen haben? Überhaupt keinen. Manche sagen, man würde sich so vor Enttäuschungen bewahren. Aber ganz ehrlich: man bewahrt sich damit in erster Linie vor Erfolg und persönlichem Glück.

Ich selbst arbeite aktiv daran, meine negativen Glaubenssätze aufzulösen. Das setzt voraus, dass man sich ab und an Zeit für sich nimmt. Ein indisches Sprichwort besagt: „Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung, warum nicht auch seine Gedanken?“ Manchmal reicht es, sich die Denkmuster zu notieren, die einen ausbremsen, und dann gezielt zu fragen:

  • In welcher Art und Weise hemmen mich diese Gedanken?
  • Warum ist dieser Glaubenssatz Unsinn?
  • Wie sehr würde sich die Kraft der Gedanken in meinem Kopf steigern, wenn ich den Glaubenssatz loslasse?

Teilweise sind auch radikalere Methoden nötig. Vor circa einem Jahr hatte ich ein Motivationstief, nichts schien mir so richtig gelingen zu wollen. Ich beschloss, mir selbst beweisen, dass ich eigentlich über die nötige Willenskraft verfüge, und trug mich für eine 100-Kilometer-Wanderung über die Berge rund um meine Heimatstadt ein (und das als absoluter Anfänger in Sachen Wandern und Langstrecken).

24 Stunden Zeit, alles am Stück laufen, das war das Ziel für alle Läufer. Erfahrene Langstreckenläufer werden das jetzt vielleicht belächeln, aber nach 70 Kilometern fühlte es sich an, als würde mir bei jedem Schritt jemand mit Hammer und Meißel ans Knie schlagen. Eigentlich verrückt, jetzt noch weiter zu gehen. Doch nach etwas mehr als 19 Stunden überquerte ich die Ziellinie und ließ mich im Sonnenlicht auf eine Wiese fallen. Ein unbeschreibliches Gefühl. Aufstehen konnte ich kaum noch und etwa eine Woche lang auch nicht mehr laufen, war aber dennoch glücklich. Denn anscheinend hatte ich mich allein mit Gedankenkraft noch ins Ziel geschleppt.

 

Schritt 3: Mit der Kraft Deiner Gedanken unbeirrt zum Ziel

„Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.“ (Heinrich Heine)

Es ist so leicht, eine Idee zu zerreden oder sich über eine Situation aufzuregen und gleichzeitig so unnötig. Versteh mich bitte richtig, es ist natürlich OK, seinem Ärger gelegentlich mal Luft zu machen. Trotzdem: Wirklich erfolgreiche und glückliche Menschen erkennt man daran, dass sie jeder Situation irgendwie noch etwas Positives abgewinnen.

Versuche deswegen, Dich nicht von anderen bremsen zu lassen. Schon gar nicht von Menschen, die Deiner Ansicht nach kein gutes Vorbild sind. Definiere für Dich glasklare Ziele, die Du in Deinem Leben erreichen willst. Verfolge Deine Träume! Wenn Du Dich ihnen Schritt für Schritt näherst und die Kraft der Gedanken nutzt, kannst Du alles schaffen. Selbst, wenn Du ein 61-jähriger, zahnloser Schafhirte in Arbeitskittel und Stiefeln bist.

Alles Liebe

Dein Alexander

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Erfolg, Motivation

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