23
April
2012

Lebensplanung leicht gemacht! In 2 Schritten zur eigenen Lebensvision

Gehört hat man davon schon oft genug – Lebensplanung. „Aber das Leben ist ja eh nicht planbar – es kommt erstens anders und zweitens als

man denkt.“ Diesen Satz kennen wir wohl alle. Oft ist dies die Ausrede Nummer 1, wenn es darum geht, nichts in seinem Leben zu machen. Aber Planung ist ja auch nur das halbe Leben, und wir planen doch auch so schon genug. Wir planen den Arbeitstag, der Urlaub wird durchgeplant, Ausgaben und Anschaffungen genauso, und nun soll es auch noch eine Lebensplanung geben?!  Für was den nur?

Warum Lebensplanung sinnvoll ist

Jahrelang war ich keiner der eine Planung hatte, für eigentlich nichts. Nicht mal die Schule war groß geplant, es ging eher, darum sie zu überstehen. Was ich danach machen wollte, war genauso keine Frage, die ich mir stellte. Ich wollte einfach Leben, meinen Spaß haben und es würde ja sowieso alles anders kommen als geplant. Ich bin viele Jahre wundervoll damit durch mein Leben gekommen, Lebensplanung war nie ein Thema bei mir, auch gehört hatte ich davon nie was.

 Berufsplanung war das Einzige, was mal durchgenommen wurde, mehr aber auch nicht. Was ich in meinem Leben haben wollte, das wurde nie gefragt. Es war einfach kein Thema. Wenn man gute Noten schreibt, dann wird sich alles andere schon regeln. Nun gut, dem war nicht unbedingt so. Klar, wie gesagt, ich bin gut durchs Leben gekommen. Ein Plan hätte es nur Zielführender gemacht. Mit einer Lebensplanung und der Frage nach dem großen Ganzen hätte ich mir einige Jahre sparen können.

Oft ist es ja so, wenn wir selbst keinen Plan haben, wenn wir selbst nicht wissen was wir von unserem Leben wollen, dann leben wir oft das Leben eines Anderen. Unserer Eltern, Freunde, Familie, dem Boss und so weiter. Wenn wir nicht wissen, wo wir hinwollen, dann werden wir sehr viel eher Dinge tun die Andere weiterbringen, nur eben uns selbst nicht.

Ich kann doch aber nicht alles planen!

Ein Leben ist voller Wege und Aktionen, und es passiert immer wieder etwas was wir nicht erwartet haben. Was uns überrascht oder wir in dem Augenblick nicht ändern können. Und ja, jeden Tag zu planen ist nicht sinnvoll. Eine gute, wertvolle Lebensplanung ist flexibel, so wie ich auch nach Rom verschiedene Wege nehmen kann. Die Ziele sind zwar definiert, der Weg dorthin ist aber offen und kann gegangen werden, wie ich will. Einen Lebensplan zu haben ist sinnvoll um uns die Macht über unser eigenes Leben wieder zurück zuholen. Ich rede nicht von Egoismus oder Selbstverliebtheit, nein. Eine Idee und Vorstellung davon zu haben, wo ich hin will, was ich erreichen möchte, setzt sehr viel Energie und Kraft frei, die sonst einfach verpufft oder für Unnötiges verbraucht wird.

Als ich angefangen habe zu planen wo ich hin will, wurde vieles in meinem Leben einfacher. Nicht immer sofort und in allen Momenten, aber es hat mir, geholfen einen Überblick zu bekommen. Was steht noch an? Was habe ich schon erreicht? Bin ich noch auf meinem Weg oder komme ich gerade davon ab? Ohne einen Plan, eine Vision kann ich mir diese Fragen gar nicht stellen, und so merke ich vielleicht nicht mal, warum ich unzufrieden und genervt bin. Ich bin es einfach und kann mich selbst nicht überprüfen. Wie auch, ohne das Wissen wo es hingehen soll?

Das Schöne an einer Lebensplanung ist auch, sie, hilft schwierige Zeiten und Situationen durchzustehen. Man weiß, warum man etwas macht! Das kann im Studium, bei der Arbeit oder auch der Kindererziehung ungemein hilfreich sein. Wenn ich eine Vision habe, kann ich meinen Weg immer wieder überprüfen. Ich kann schauen, ob er mir noch gefällt oder ob ich einen Neuen gehen will. Pläne sind ja flexibel! Er gibt mir eine Richtung vor, die Strecke kann ich aber immer wieder ändern und anpassen. Durch den Plan vergesse ich aber nicht wohin es gehen soll. So verliere ich mich selbst nicht im Alltag. Eine gute Lebensplanung hilft also, auf Kurs zu bleiben.

Wie gehe ich nun vor


SCHRITT 1

Da es hier um mehr geht als ein paar Vorsätze zu Sylvester, nimm dir bitte ein wenig Zeit für deine Lebensplanung. Besonders wichtig: Schreibe alles auf! Es ist wichtig die folgenden Fragen nicht nur gedanklich zu beantworten, durch das Schreiben wird deine Vision kraftvoller.

  • Welchen Sinn soll mein Leben haben?
  • Wer will ich werden?
  • Wie möchte ich leben?

Die Antworten dürfen „groß“ sein. Sie sollen sich richtig gut anfühlen. Träumen und Wünschen sind hier erst mal erlaubt.

Wie soll es werden? Worauf möchte ich stolz sein, wenn ich in einigen Jahren auf mein Leben zurückblicke? Warum hat es sich gelohnt, dass ich auf der Welt war? Wie möchte ich das man über mich spricht, wenn ich nicht dabei bin? Was sind meine Vorbilder und warum? Was will ich noch lernen oder machen? Wohin will ich noch Reisen und was will ich erlebt haben? Und auch die Frage wie will ich leben ist wichtig. In einem Haus im Grünen? Auf einer Insel, welche Farbe soll mein Schlafzimmer haben und in welchem Land fühle ich mich zuhause?

Schreibe über und von dir, nicht ich will das meine Kinder Ärzte werden oder mein Mann soll einen grünen BMW fahren. Ja, blöde Beispiele, ich weiß, es geht bei der Lebensplanung aber um dich, um DEIN LEBEN! Also schreibe auch nur auf was du selbst erreichen kannst, auch wenn du vielleicht gerade noch nicht weißt wie. Beim Beantworten und Kreieren der Vision, deine Vision ist erst mal alles erlaubt, was du dir vorstellen kannst.


SCHRITT 2

  • Wenn du damit fertig bist, lege den Zettel, oder sicher eher die Zettel für eine Woche weg.
  • Nach der einen Woche lese dir alles noch mal durch, oft hast man noch neue Ideen bekommen oder will anderes wegstreichen, weil es einen doch nicht mehr wirklich wichtig vorkommt.
  • Wenn dies passiert ist, schreibe einen kleinen kurzen Text mit deinem Plan. Er sollte eine DIN A4 Seite nicht überschreiten.

Dieser Text ist nun dein Plan für dein Leben. Und eine wunderbare Basis für zukünftige Entscheidungen und Überprüfungen.

Alles Liebe
Dein Conny

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Motivation, Persönichkeitsentwicklung, Ziele

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Kommentare (5)

  • Klaus
    23/04/2012 at 07:54 |

    Erledigt.. Ich fing an einfach nur aufzuzählen was ich gerne möchte. Schon bald änderte ich aber meine Formulierungen in welche die mehr dem Gesetz der Anziehung entsprechen und ein wunderbares Gefühl stellte sich ein. So hat es auch die letzte Faser meines Ichs verstanden..

    • Conny
      13/05/2012 at 18:09 |

      Hey Klaus,
      danke für deinen Kommentar und klasse was du erlebt hast.

      Lieben Gruß
      Conny

  • Denny
    28/04/2012 at 21:16 |

    Hallo Conny,
    Guter Artikel von dir
    “Oft ist es ja so, wenn wir selbst keinen Plan haben, wenn wir selbst nicht wissen was wir von unserem Leben wollen, dann leben wir oft das Leben eines Anderen” – das ist wahr! Wer keine eigenen Ziele hat wird immer für die arbeiten, die welche haben
    DANKE

    • Conny
      13/05/2012 at 18:12 |

      Hallo Denny,
      ich möchte mich auch bei Dir für deinen Kommentar bedanken. Es ist sehr wertvoll sein eigenes Leben zu leben. Und es macht auch einfach mehr Spaß. 🙂

      Also immer weiter so!

      Gruß
      Der Conny

  • Fanny
    04/12/2012 at 20:07 |

    Hallo Conny, ein wirklich gelungener Artikel! So habe ich es eben ganz einfach ausprobiert und schon während des Schreibens hat sich ein wunderbares Gefühl eingestellt. Träume habe ich auf jeden Fall und es ist berauschend, sie sich weiter auszumalen. Denkst du denn, dass man jene Ziele, die man sich herbeisehnt, erreichen kann, so hochgesteckt sie auch sein mögen (und das sind sie tatsächlich)?
    Liebe Grüße, Fanny!

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