07
May
2012

Durch Mentaltraining zu einem besseren Leben!

mentaltraining leben bewusstseinWie du mit Mentaltraining das „Unmögliche“ lernen kannst

Die erste Lektion des Mentaltrainings: Wir streichen das „Un-“! Wenn du etwas erreichen willst, ist der wichtigste Schritt zum Erfolg nämlich daran zu glauben. Aber wie? Wie soll man es schaffen, an die Dinge zu glauben, sich die Ziele zu setzen, die doch so scheinbar offensichtlich nicht zu schaffen sind? Scheinbar offensichtlich? Richtig, denn auch das ist ein wichtiger Punkt im Mentaltraining: Zu erkennen, wie groß der Unterschied zwischen Sein und Schein sein kann.

Wie ich zum Mentaltraining kam…

Eine kleine Geschichte aus meinem eigenen Leben. Das Interesse für die Methode des Mentaltrainings habe ich anfangs gar nicht aus eigenen Problemen heraus entwickelt. Nein, es war eigentlich viel mehr eine Freundin von mir, der ich gerne helfen wollte, aber einfach nicht konnte. Wir waren schon viele Jahre gute Freunde, doch irgendwann fiel mir auf, dass sie viel häufiger unglücklich mit ihrem Leben schien, als andere Personen in meinem Freundeskreis. Ich hatte eine andere Freundin, die in einer ähnlichen Lebenssituation war (beide hatten einen Freund, eine Ausbildung als Biolaboranten, kamen aus gutem Elternhaus…) und doch schienen beide eine völlig andere Sichtweise auf die Dinge und vor allem ihr eigenes Leben zu haben.

Wie konnte das möglich sein? Zwei so ähnliche Lebensumstände und zwei so unterschiedlich glückliche Menschen! Ich wollte meiner Freundin helfen, die Dinge anders zu sehen. Aber wie das immer so ist: Leichter gesagt, als getan. Wie zeigt man jemandem, der mit den Füßen fest verankert zur Wand schaut, dass man das Leben noch ganz anders sehen kann?

Und hier kommt der Teil…

…mit dem Mentaltraining ins Spiel. Ich habe mich schlau gemacht: Wie kann ich den Menschen zeigen, was ich selbst gelernt habe? Das man das Leben aus ganz verschiedenen Sichtweisen sehen kann? Ganz einfach: Durch Mentaltraining!

Mentaltraining, man könnte auch sagen das Training des eigenen Geistes, kommt aus der Psychologie und hilft den Menschen dabei Unterbewusstes zu beeinflussen und ebenso Ängste, wie auch negative Denkmuster zu verändern und zu einem besseren Leben zu führen. Auch, wenn das ganze System natürlich sehr komplex ist, so lässt es sich doch anhand eines Modells recht einfach erklären. Unser Gehirn besteht aus drei Teilen. Zwei davon nehmen nur einen ganz geringen Prozentsatz an, nämlich unsere angeborenen Fähigkeiten (wie etwa die Atmung) und auf der anderen Seite unser Bewusstsein. Das ist der Teil, mit dem wir aktiv Entscheidungen treffen und logisch denken.

Der dritte Teil, der den Löwenanteil unseres Geistes einnimmt, ist das Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein speichert jede einzelne Wahrnehmung, die wir jemals hatten und strickt ein Netz aus Informationen. Alles, was wir sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen wird im Unterbewusstsein abgespeichert. Wir können uns an viele Dinge meist nicht bewusst erinnern, aber glaub mir: Sie sind alle noch da. Nichts geht verloren.

Und das ist der Teil, den das Mentaltraining beeinflusst. Ängste und Unsicherheiten, wie die Angst vor Spinnen, die Angst vor Menschenmassen zu sprechen, ein zu geringes Selbstwertgefühl oder einfach nur eine stets negative Sichtweise auf das Leben (so wie sie meine Freundin hatte) sind in unserem Unterbewusstsein verankert. Erfahrungen in der Kindheit und Jugend, aber auch spätere Erfahrungen, werden dort verknüpft und bilden so einen Mechanismus, der in gewissen Situationen immer greift, ohne dass wir nachdenken müssen.

Ein Beispiel: Du hast Angst, Vorträge zu halten, hattest sie schon in der Schule, später in der Uni und selbst jetzt im Job noch? Du hast verschiedene Kurse besucht, bist rhetorisch viel fitter, hast Ahnung von dem, was du erzählst und doch schlottern dir jedes Mal die Knie, wenn du vor großen Menschenmengen sprechen musst. Das liegt einfach daran, dass in deinem Unterbewusstsein irgendwann verankert wurde, dass Vorträge und Präsentationen etwas Schlechtes sind, etwas wovor man Angst haben muss. Jedes Mal, wenn du nun in so eine Situation kommst, reagiert dein Körper ganz automatisch mit Angst.

Durch mentales Training seine Angst verlieren

Nun habe ich so lange davon erzählt, aber so richtig erklärt wie es funktioniert, habe ich noch nicht. Los geht’s also:

Es gibt viele Formen von Mentaltraining, manche brauchen viel Zeit und Arbeit, andere gehen schneller und leichter von der Hand. Es hängt häufig auch von den Problemen ab, die man gerne ändern möchte. Eine Methode, die du schnell und einfach zuhause anwenden kannst, wendet man während der Einschlafphase an. Ich nenne sie daher auch die Einschlaf-Methode.

Nicht, weil sie zum Einschlafen ist! Nein, sie kommt nur genau dann zum Einsatz, wenn wir im Bett liegen und langsam ins Traumland übergehen. In dieser Phase verschwimmen nämlich Bewusstsein und Unterbewusstsein – festsitzende Denk- und Verhaltensmuster können jetzt den nötigen Schub in die richtige Richtung kriegen. Hast du zum Beispiel ein bestimmtes Ziel, willst du etwas Bestimmtes lernen oder erreichen, dann denke während des Einschlafens daran. Aber denke nicht nur irgendwie daran, sondern positiv. Sieh dich selbst, wie du schaffst, was du dir vorgenommen hast. Stell dir vor, wie es ist das langersehnte Ziel zu erreichen! Deine positiven Gedanken arbeiten nun an deinem Unterbewusstsein, verschieben und verknüpfen neu – sie legen neue Denkmuster. Und was kommt bei raus? Ist der positive Gedanke, das Wissen des „Ich kann das schaffen!“ erst einmal im Unterbewusstsein verankert, agiert man ganz anders. Plötzlich fallen einem Sachen einfach, von denen man einst glaubte, sie nie schaffen zu können!

Und meine Freundin?

Der geht es schon viel besser! Sie hat mittlerweile eine viel positivere Sichtweise auf manche Dinge, und auch wenn sie immer noch nicht alles positiv sehen kann – sie ist auf einem guten Weg und bleibt mit dem mentalen Training am Ball.

Probier’s aus und du wirst die Erfolge sehen und fühlen!

Beste Grüße
Robin

Crashkurs jetzt anfordern!

Autor: Robin
Kategorie: Bewusstsein, Motivation, Persönichkeitsentwicklung

Tags: , , ,

Trackback from your site.

Kommentare (3)

  • Denny
    08/05/2012 at 18:00 |

    Hallo Robin,
    diese “Einschlaf-Methode.” verwende ich seit nun gut 1 Jahr, doch ich wusste nie dass sie so heißt :) . Sie hat mir jetzt schon viel gebracht. Schön zu lesen, das sie auch andre Menschen anwenden.
    DANKE

Kommentar hinterlassen:

Berichte & Auftritte in Rundfunk und Presse

Radio Regenbogen

Einige der beliebtesten Artikel unserer Leser

Finde hier spannende Artikel zu den Themen Glück, Mentaltraining, Selbstliebe und Motivation!

Was will ich wirklich

Motivation

Ziele setzen und erreichen

Erfolgreiche Kommunikation

Mehr Selbstvertrauen

Glaubenssätze

Erfolgreich sein

Kostenloses Coaching

300 Tage Dauercoaching wirklich kostenlos?

Danny

Mal ganz offen: Wir Menschen suchen doch ständig den Haken oder?

Wo ist hier der Haken?

Einfache Antwort: Es gibt KEINEN! Über 15.000 Menschen haben ...WEITERLESEN