27
May
2013

Mut zur Veränderung

Schlecht geht es uns allen Mal, das ist normal. Doch, wenn das länger so ist, dann braucht es Mut zur Veränderung

Als ich Anfang 20 war, befand ich mich in einer Phase meines Lebens, in der es mir sehr schlecht ging. Das war die Phase meines Lebens, in der mir der Mut zur Veränderung fehlte und ich immer tiefer in ein Loch gesunken bin, aus dem ich es nur schwer wieder heraus geschafft habe. Ich hatte grade mein Abitur hinter mir – eigentlich etwas Schönes, da ich doch nun anfangen konnte, mein eigenes Leben anzufangen und nur die Dinge zu machen, die ich wirklich wollte. Endlich war ich frei genug, um mein Leben nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten.

Aber was waren eigentlich meine Wünsche? Je mehr Zeit verging, desto klarer wurde mir, dass ich eigentlich keine Ahnung hatte, was ich wollte. Ich versuchte herauszufinden, was mich interessierte, aber ich konnte einfach nichts entdecken. Ich fühlte mich irgendwie innerlich tot, so als ob ich nur noch funktionieren würde, aber nicht mehr leben. Ich zog mich immer mehr zurück in eine Welt aus Selbstmitleid und versumpfte in meinem eigenen Elend – bis ich ihn traf.

Der Mann, der mir den Mut zur Veränderung gab

Meine Rettung in dieser dunklen Zeit kam so unverhofft, wie effektiv. Ich war grade beim Einkaufen, als mich ein Mann ansprach und meinte, dass ich irgendwie so aussehe, als wäre ich ganz und gar nicht zufrieden mit meinem Leben. Das irritierte mich. Woher wusste dieser Mann das? Normalerweise interessiere sich kaum ein anderer Mensch für mich und ich mich auch für niemanden anderen mehr. Die Welt sollte mich in Ruhe lassen – aber sah man mir das wirklich so sehr an?

Der Mann lud mich auf einen Kaffee ein, und da ich nichts anderes zu tun hatte und zugegebener Maßen beeindruckt war (endlich mal wieder!), nahm ich die Einladung an. Er spüre die schlechte Energie, die von mir ausginge, dass ich in einer tiefen Depression stecke und er fragte mich, was mich glücklich mache: „Ich weiß es nicht.“, antwortete ich. „Dachte ich mir.“, sagte er. Das war das erste Mal, dass ich vom Mut zur Veränderung hörte.

Wie ich meinen Mut zur Veränderung fand

Mut zur Veränderung, das brauchte ich – so sagte es jedenfalls dieser Mann, der fortan mein Meister und aus heutiger Sicht mein Retter sein sollte. Er betrieb eine Karate-Schule und lud mich ein, zum Probetraining zu kommen. Karate, meinte er, und Sport im Allgemeinen, sei nicht nur körperliche Ertüchtigung, sondern vor allem etwas für den Geist. Damit ich aus meinem Loch herauskäme, müsste ich meinen Körper wieder in Form bringen, meinen Geist wieder zum Leben erwecken und meinen Mut zur Veränderung finden.

Kurz gefasst: Ich trainiere heute noch und bin ein anderer Mensch. Ich habe eine Weile gebraucht, um meinen Körper, den ich seit Jahren nicht mehr benutzt hatte, wieder auf Vordermann zu bringen, aber mittlerweile bin ich fitter denn je – und das nicht nur körperlich. Mit dem Training weckte ich auch meine Lebensgeister wieder, fand Gefallen an Dingen und ging wieder aus. Ich fand einen Job, der mir bis heute Spaß macht, fing mit dem Segelfliegen an (ein Traum, den ich als Kind hatte, mich dazu aber nie motivieren konnte) und bin mittlerweile in einer glücklichen Beziehung mit meiner Freundin. Ein Leben, wie ich es mir damals nicht hätte träumen können, und das nur, weil ich den Mut zur Veränderung aufgebracht habe und etwas getan habe, was mich Überwindung gekostet hat.

Wie kannst du deinen Mut zur Veränderung finden?

Das ist gar nicht so schwer. Wichtig ist nur, dass du Veränderung willst. Ich bin damals in Selbstmitleid versumpft und fühlte mich da (den Umständen entsprechend) wohl, wollte nichts ändern und allein sein. Ich hatte das Glück, einen Mann zu treffen, der mich auf seine Art dazu bringen konnte, den Schritt zu wagen und etwas Neues auszuprobieren, mich von Grund auf zu verändern und ein neuer Mensch zu werden.

Du brauchst dazu nicht unbedingt einen Sensei, der dir hilft – du kannst auch dein eigener Meister sein. Der entscheidende Punkt ist der Mut zur Veränderung, den musst du finden. Wie diese Veränderung aussieht, das ist bei vielen unterschiedlich. Allerdings hat sich meiner Erfahrung nach immer bewährt, rauszukommen aus seiner kleinen Welt und sich in das Leben zu stürzen. Mut zur Veränderung bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen und auch mal Dinge zu tun, die man erst einmal gar nicht möchte. Ich wollte auch keinen Sport machen und heute denke ich, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war.

Such dir also etwas, was du schon immer mal machen wolltest oder etwas, was dich besonders interessiert und dann tu es auch. Falls du, so wie ich damals, eigentlich nichts hast, was dich grade begeistert, dann kann ich eines immer empfehlen: Sport. Sport weckt die Lebensgeister und kann Wunder bewirken, von denen du nicht zu träumen wagst. Probier es aus und habe JETZT den Mut zur Veränderung!

Viel Freude
Dein Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Erfolg, Persönichkeitsentwicklung

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Kommentare (1)

  • Daniel
    05/06/2013 at 19:06 |

    Hey Leute
    Ich finde eure Arbeit toll und einige eurer Produkte haben mir echt weiter geholfen und tun es noch immer! Vor allem diese Glaubenssatzzerstörer! Unglaublich welch befreiende Wirkung die haben. :)
    Ich finde es nur Schade, dass man sich eure Artikel nicht als Feed abonnieren kann um immer über die neuen Artikel informiert zu werden. Auf FB überlese ich das oft.
    Macht auf alle Fälle weiter so!

    Beste Grüße
    Daniel

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