22
October
2012

Ein einfacher Rat zum glücklich sein

Glücklich sein heißt auch, mit schwierigen Situationen umgehen zu können

 Was wäre, wenn du jetzt deinen Job verlieren würdest? Oder wenn du schwer krank werden würdest? Was wäre, wenn plötzlich deine Wohnung ausbrennen würde? Würdest du dann noch glücklich sein? Wenn du diese Antwort mit ja beantworten kannst, dann ist der folgende Text vielleicht nur eine interessante Nebenlektüre für dich. Wenn aber nicht, dann kann er dir guter Rat und Helfer sein, denn was er zeigt ist folgendes: Glücklich sein braucht gar nicht viel! Wenn du das begriffen hast, bist du gut vorbereitet auf mögliche Schicksalsschläge – und irgendwann ereilen sie uns alle mal.

Zum glücklich sein, sind die meisten Bedingungen irrelevant

Gleich vorweg: Die meisten Bedingungen? Prinzipiell könnte man sogar sagen alle, aber das gilt nur für die wenigsten. Was ich damit meine ist, dass ein buddhistischer Mönch für das wahre Glück eigentlich nichts braucht. Die Ruhe, den Frieden und die Kraft, die er in der Meditation findet, kann er überall finden. Ein fortgeschrittener Mönch könnte sogar auf einer Autobahn im Berufsverkehr seine Ruhe in der Meditation finden – nicht einmal die Ruhe eines beschaulichen Ortes braucht er zum glücklich sein.

Nun sind aber die meisten von uns keine Mönche und wenig erfahren mit der Meditation. Deswegen gibt es für uns ein paar Sachen, die unser persönliches Glück fördern – wie etwa Familie, Freunde, eine Aufgabe zu haben, die uns sinnvoll erscheint. Viel mehr braucht es aber eigentlich gar nicht. Die Lebensbedingungen sind gar nicht so entscheidend, wenn man glücklich sein möchte. Glück ist in vielen Dingen einfach eine Ansichtssache. Im Alltag lässt sich eine positive Einstellung einfach erlernen, denn dort stoßen wir selten auf die wirklich harten Brocken, die unsere Anpassungsfähigkeit auf die Probe stellen. Denn das ist es und nicht mehr, was wir wirklich brauchen: Anpassungsfähigkeit.

Glücklich sein bedeutet, dass man anpassungsfähig ist

Diese wirklich harten Brocken, das sind zum Beispiel oben genannte Beispiele. Wenn du eines davon schon mal durch hast, dann weißt du, wovon ich rede. Ob es schwere Krankheiten sind, Verluste von Freunden oder Familienmitgliedern, finanzielle Katastrophen oder ähnliches. Manche Situationen und Ereignisse im Leben können uns tief runterreißen. Da ist es wichtig, sich seiner Situation bewusst zu sein und die Anpassungsgabe anzuschalten.

Es ist gut und wichtig, dass uns besondere Ereignisse emotional berühren – auch, wenn dies auf negative Art und Weise geschieht. Es ist allerdings weniger gut, wenn diese Phase zu lange anhält. Trauer oder Wut ist nichts schlechtes, im Gegenteil, sie zeigt uns, dass wir noch wirkliche Menschen sind. Wir sollten uns nur nicht allzu lang darin verlieren. Wenn du merkst, dass du emotional am Boden bist, aus welchem Grund auch immer, dann setze dir selbst eine Leidensfrist. Das kann eine Woche sein, zwei, vielleicht ein Monat, aber nicht mehr. Danach musst du dir – am besten mithilfe von Freunden oder Familie – einen Tritt geben und wieder nach vorne schauen. Denn eines ist wahr: Egal was passiert, es geht immer weiter. Immer.

Glücklich sein fängt aber schon im Kleinen an

Abgesehen von den großen Problemen des Lebens, gibt es natürlich noch die kleineren alltäglichen Probleme, denen wir uns Tag für Tag ausgesetzt sehen. Das Leben ist wankelmütig und deswegen läuft nicht immer alles nach Plan, ob auf der Arbeit, zuhause oder im Auto. Da ist es wichtig, auch hier seine Anpassungsfähigkeit zu zeigen – und das ist sogar noch einfacher, als bei den harten Brocken. Je kleiner das Problem wirklich ist, desto einfacher ist es für dich, darüber hinwegzusehen.

Nimm dir zum Beispiel das Autofahren. Wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, dann fluche nicht und rege dich minutenlang darüber auf, es bringt eh nichts. Außerdem bist es beim nächsten Mal vielleicht du, der den Fehler macht. Perfekt fährt schließlich keiner. Oder wenn du im Stau stehst, durch meckern wird der Stau auch nicht weniger. Sich dann anpassen zu können und zu sagen: „Okay, das ist die Situation, was machen wir jetzt daraus!“ hilft nicht nur dir, sondern auch den Menschen in deiner Umgebung!

Also, immer Ruhe bewahren und alles Gute!

Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Erfolg, Glück

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Kommentare (2)

  • Mel B
    22/10/2012 at 07:07 |

    Hallo zusammen,

    ein guter Artikel, gilt vor allem für die vielen kleinen Unzufriedenheiten und Nörgeleien, zu denen der Mensch neigt, obwohl er alles hat. Hier fehlt meist der Blick nach innen. Aber das mal beiseite. Zu den größeren Dingen: ich denke nicht, dass der Artikel der ganzen Bandbreite des Lebens gerecht wird. Jemand, der dreißig Jahre mit seinem Partner verbracht hat und dieser jemand stirbt dann – sorry, aber der wird nicht nach vier Wochen wieder glücklich sein.

    Gruß, Melle

  • Stefan
    26/11/2012 at 16:58 |

    Hallo Melle,
    “der ganzen Bandbreite des Lebens” wird wohl kein Artikel je gerecht werden können, schließlich gibt es Millionen von Büchern – und die reichen auch noch längst nicht dafür aus 😉
    Es gibt übrigens genug Paare, die 30 und mehr Jahre zusammen blieben, obwohl sie gar nicht so glücklich sind . . .
    LG!

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