23
July
2012

Für ein Leben mit mehr Selbstsicherheit!

Heute ist der Tag, um Selbstsicherheit zu zeigen. Um aufzustehen und zu sagen, was du denkst!

Ich schreibe diesen Artikel zum Thema Selbstsicherheit aus einem aktuellen Anlass, der mich dieser Tage sehr beschäftigt hat. Ich habe letztens eine Diskussion mit einer guten Freundin gehabt, und dabei festgestellt, dass es eigentlich gar keine Diskussion war. Worum es ging, ist hierbei ganz nebensächlich. Was mir auffiel ist, dass sie scheinbar keine standfeste Meinung zu nichts hatte. Klar ist es wichtig, offen zu sein für neue Standpunkte und nichts Schlechtes in einer Diskussion auch mal seine Meinung zu ändern. Deshalb diskutieren wir ja, um Meinungen auszutauschen und darüber nachzudenken. Das Problem bei jener Diskussion aber war, dass meine Freundin absolut keine Selbstsicherheit zeigte und bei jedem Argument gegen ihre Meinung sofort einknickte.

Als ich das begriff, begann ich mit einem kleinen Experiment. Ich fing an während der Diskussion die bizarrsten Argumente anzubringen, sie halbwegs hübsch zu verpacken und am Ende eine Meinung zu vertreten, die gar nicht meine war. Ich ging sogar noch weiter, so dass ich am Ende völlig konträre Meinungen vertrat – und immer stimmte sie mir zu. Ich machte sie am Ende darauf aufmerksam und sie schien erst völlig verdutzt. Als wir das ganze Gespräch nochmal Revue passieren ließen, fiel es ihr dann auch auf. Eine Erklärung dafür hatte sie aber nicht.

Wie uns fehlende Selbstsicherheit unsere Meinung nimmt

Ich begann ihr zu erklären, dass ihr Problem nicht war, dass sie keine Meinung hatte, sondern dass sie ihre Meinung für nicht wichtig genug hielt. Wenn ein Mensch nicht genug Selbstsicherheit besitzt, dann passiert es häufig (viel zu häufig), dass er lieber einknickt und klein beigibt, als für seine eigenen Wünsche und Meinungen einzutreten. Damit bewegen wir uns auf einem sehr schmalen Grat. Wenn man dann nämlich auf Menschen trifft, die das erkennen, dann kann man ganz schnell ausgenutzt werden – meist ohne, dass man es merkt. Und aus dieser Situation wieder rauszukommen, ist für die meisten Personen sehr schwer, da ihnen eben auch dafür die nötige Selbstsicherheit fehlt.

Woher die fehlende Selbstsicherheit kommt

Ein Mangel an Selbstsicherheit findet seine Ursache meistens schon in der frühen Kindheit. Viele Menschen haben in ihrer Kindheit einen Mangel an Aufmerksamkeit oder Anerkennung erfahren. Häufig müssen es nicht einmal tiefgreifende Ereignisse gewesen sein, manchmal reicht es schon, wenn die eigenen kindlichen Wünsche nicht immer erfüllt werden. Das ist völlig normal, doch für uns als Kinder noch schwer zu begreifen. Dabei kann es schnell passieren, dass man an Selbstsicherheit einbüßt, sich, seine Meinung und seine Wünsche als unwichtig erachtet. Dieses Gefühl zieht sich dann bis ins Erwachsenen-Alter.

Häufig gibt es gar keinen Grund für die fehlende Selbstsicherheit. Meine Freundin hat mir nach dem Gespräch gesagt, dass sie einfach immer denkt, dass sie nicht genug Ahnung von einer Sache hat und denkt, dass sie vielleicht eine dumme Meinung vertritt. Tatsache ist aber: Keine Meinung ist dumm. Die meisten Menschen diskutieren über Dinge, von denen sie nur halb so viel Ahnung haben, wie sie vielleicht gerne hätten. Und wenn man sich in gewissen Dingen unsicher fühlt, nicht weiß, welche Meinung man zu einem gewissen Thema haben sollte, dann kann man sich ganz einfach darüber informieren. Wenn man sich erst einmal eine fundierte Meinung gebildet hat, dann hat man auch die Argumente im Petto, diese dann zu vertreten. Wichtig ist eben nur zu wissen, dass die eigene Meinung genauso zählt, wie die der anderen!

Wie wir mehr Selbstsicherheit aufbauen können

Ein wichtiger Punkt, der den Aufbau unserer Selbstsicherheit behindert, sind die (sowohl lauten, als auch inneren) Selbstgespräche. Jeder spricht mal zu sich selbst, die einen artikulieren sich dabei hörbar, die anderen denken sich das Selbstgespräch nur. Häufig fallen dabei Phrasen wie „Das wird nichts!“, „Lass das lieber sein!“ oder „Oh man, das schaffst du doch eh nicht!“. Das Problem dabei ist, dass genau diese Sätze uns blocken. Wir selbst sind diejenigen, die uns davon abhalten Selbstsicherheit aufzubauen.

Neben der sogenannten Zettelmethode, die ich immer gerne anwende, (mehr dazu in meinen anderen Artikeln) helfen beim Aufbau von Selbstsicherheit noch andere kleine Methoden. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, den Fokus von sich auf andere zu lenken. Anstatt immer nur sich selbst zu betrachten, zweifelnd und ängstlich, richte einfach mal den Blick auf die anderen. Beobachte sie, beschreibe was dir an ihnen auffällt, wo du ihre Stärken und ihre Schwächen siehst. Die Fähigkeit, andere einzuschätzen hilft dir am Ende dabei, dich selbst richtig einzuschätzen. Um Unsicherheit zu überwinden, hilft es auch, sich einfach mal gehen zu lassen. Fang an in der Fußgängerzone zu singen oder zu pfeifen. Achte nicht darauf, ob die anderen gucken oder nicht, Kritiker wird es immer geben. Aber viele Leute werden sich an deiner guten Laune auch erfreuen!

Selbstsicherheit ist eine der grundlegendsten Dinge in unserem Leben, verpasse nicht die Chance auf ein Leben ohne sie!

Alles Liebe,
Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Persönichkeitsentwicklung, Ziele

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