30
April
2012

Sich kennen lernen und Selbstvertrauen aufbauen

Wie man durch Selbstbewusstsein einfach mehr Selbstvertrauen aufbauen kann

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du in gewissen Dingen einfach nicht genug Selbstvertrauen hast? Aber irgendwie hast du keine Ahnung, wie du mehr Selbstvertrauen aufbauen könntest? Lass dir gleich mal eines gesagt sein: Du bist nicht allein damit. Ein Großteil der Menschen, die ich kenne – mich selbst eingeschlossen – hat dauerhaft oder zeitweilig ein zu geringes Selbstvertrauen. Und das hat einen einfachen und natürlichen Grund: Wir vertrauen nicht, wem wir nicht kennen. Und jemand, den die meisten Menschen viel zu wenig kennen, ist sich selbst.

Wer bin ich eigentlich?

Wer bist du? Kannst du diese Frage beantworten?

Selbstbewusstsein heißt, sich selbst bewusst zu sein

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, den man begreifen muss, um mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Um zu vertrauen, muss man kennen. Kennen und für vertrauenswürdig befinden! Um mehr Selbstvertrauen aufzubauen, muss man also zuallererst einmal sich selbst kennen lernen – eine Sache, die viele Menschen verpasst haben und die gar nicht so einfach ist, aber möglich!

Das Interessante ist, dass man sich nicht nur einmal im Leben selbst bewusst wird, sich kennenlernt und dann für immer eine Ahnung davon hat, wer man ist. Schön wärs, einfach wärs, aber ist es leider nicht. Über seine gesamte Lebenszeit gesehen, ändert man sich viele Male, immer und immer wieder. Ob es Charakterzüge sind, die man abgelegt hat, Einsichten, die man gemacht hat oder Fähigkeiten, die man dazu gelernt hat, jeden Tag wachst du als ein Mensch auf und gehst als ein anderer ins Bett. Jeder einzelne Tag formt dich, ändert dich und sei es nur ein klitzekleines bisschen.

Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Kennst du das Buch »Wer bin ich und wenn ja wie viele?« von Richard David Precht? Es trifft den Nagel auf den Kopf! Der erste Schritt in Richtung mehr Selbstvertrauen ist nämlich genau diese Frage. Naja…fast genau 🙂 Der entscheidende Teil ist: Wer bin ich? Wenn uns jemand fragt, wer wir sind, dann sagen wir meist unseren Namen, unsere Herkunft, unseren Beruf…solche Dinge halt. Dabei sind wir eigentlich viel mehr. Das, was uns wirklich ausmacht, sind vor allem unser Charakter und unsere Fähigkeiten.

Wenn wir uns also auf diese Reise begeben, die Reise ins Innere unser selbst, dann müssen wir an genau dieser Stelle loslaufen und uns fragen: Wer bin ich und was kann ich eigentlich? Und um noch einen Schritt weiter zu gehen: Was kann ich eigentlich nicht? Das ist nämlich genauso entscheidend. Nicht nur, was wir können, auch was wir nicht können, macht uns aus. Sich selbst bewusst werden bedeutet auch, dass man seine Grenzen kennt.

Sich kennen lernen und mehr Selbstvertrauen aufbauen – So geht´s!

Um sich selbst kennen zu lernen, muss man sich genügend Zeit nehmen. Sein Inneres zu ergründen braucht vor allem Ruhe und Zeit, das tut man nicht eben mal so in einer Pause zwischendurch. Nimm dir dafür also einfach mal an einem Sonntag Zeit, zum Beispiel bei einer Tasse Tee und beginne die spannende Reise in dein Inneres. Nimm dir eine halbe Stunde und schreibe alles auf, von dem du denkst, dass du es gut kannst. Schreibe auch auf, was dich besonders interessiert. Überlege, was die Menschen in deiner Umgebung an dir schätzen. Wofür bekommst du immer wieder Komplimente? Schreibe alles auf eine Liste.

Wenn du nicht mehr weiter weißt, kannst du auch Freunde oder Verwandte fragen. Manchmal sieht man gewisse Dinge an sich selbst einfach nicht, obwohl sie so nah sind. Schreibe danach auf, womit du Probleme hast. Was fällt dir eher schwer, wo kommst du einfach auf keinen grünen Zweig? Ich zum Beispiel bin was Orientierung angeht (im wahrsten Sinne des Wortes) hoffnungslos verloren. Ohne Stadtplan bin ich selbst in Städten, die ich eigentlich gut kennen sollte manchmal völlig orientierungslos.

Erst Selbstbewusstsein, dann Selbstvertrauen aufbauen

Wenn du das getan hast, hänge die Zettel irgendwohin, wo du sie häufig siehst. Über den Schreibtisch zum Beispiel, an den Spiegel im Bad oder auf den Nachttisch. Schau dir den Zettel jeden Tag an, nimm dir immer wieder mal Zeit und schau, ob du etwas ergänzen kannst. Was du nun festigst, ist ein Bild von dir. Du verinnerlichst wer du bist, mit deinen Stärken und Schwächen, mit allem was du kannst, was du magst, nicht kannst und nicht magst. Und wenn du das erstmal hast, fang´ an ehrlich zu dir zu sein. Bei Aufgaben, die dir liegen, melde dich freiwillig oder hilf anderen, wenn du siehst, dass  sie Probleme mit Dingen haben, die du gut kannst. Auf der anderen Seite lass dir helfen, wenn du mit Dingen konfrontiert wirst, bei denen du weißt, dass du Probleme damit hast.

Wenn du erst einmal angefangen hast herauszufinden wer du bist und diesem Bild von dir ehrlich gegenüber stehst, wirst du schnell merken, dass dein Selbstvertrauen steigen wird. Du weißt nun, wer du bist und egal was das Leben dir bringt: Du kannst dir selbst vertrauen, dass du gut damit umgehen kannst. Und vergiss niemals: Selbstvertrauen aufbauen erfordert zuallererst ein Selbstbewusstsein zu haben – zu wissen wer man ist, ist das wichtigste im Leben.

Alles Liebe,
Robin

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Persönichkeitsentwicklung

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Kommentare (4)

  • Alexander Beck
    01/05/2012 at 10:45 |

    Hallo Robin,
    Die Frage “Wer bin ich”, ist mir schön öfter durch den Kopf gegangen. Je nachdem wie alt ich war, als ich die Frage gestellt hatte, gabs ne andere Antwort.
    Wenn ich zum Beispiel meditiere, und der Körper “schläft”, dann bin ich in einer gewissen Art und Weise nur Bewusstsein.
    Im Moment stelle ich mir deshalb eher die Frage “Was bin ich?”.
    Grüße
    Alexander

  • martina
    10/09/2012 at 16:42 |

    grüß dich alexander,

    du bist vor allem einmal ein mensch und was du tust bestimmt eimal was von dir erzählt wird wenn du einmal stirbst. lebe, liebe, lache

    martina

  • 11/11/2013 at 18:43 |

    Schöne Übung!

    Wenn man sein Selbstvertrauen aufbauen möchte, dann ist nach meiner Erfahrung vor allem eins wichtig: Dranbleiben, geduldig sein und immer weiter machen!

    Viel Erfolg wünsche ich Euch allen!

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