21
November
2011

Was ein Traum über dein Selbst verrät

Die Magie des Träumens 

Träume

Ich möchte in diesem Artikel auf die praktische Anwendung der bewussten Träumerei eingehen und einen kleinen, aber magischen Trick verraten, um das Leben nach dem auszurichten, was unseren wahren Bedürfnissen entspricht.

Ich habe eine gewisse Zeit sehr intensiv und beharrlich die Frage nach dem Sinn von Träumen in meinem Bewusstsein gehalten und habe durch diese sehr einfache Methode der Selbstbefragung eine schöne und möglicherweise hilfreiche Antwort erhalten.

Zwischen Traum und Realität

Jedes mal, wenn ich nach einer intensiv durch-träumten Nacht erwache, brauche ich immer einige Minuten, um festzustellen, ob ich jetzt wach bin oder immer noch die Welt der Träume erkunde.

Ganz bestimmt kennst Du dieses Gefühl, sich zwischen den Welten zu bewegen und diesen feinen aber entscheidenden Unterschied zwischen Realem und Irrealem zu spüren.

Spätestens in der Dusche, wenn das warme Wasser meine Kopfhaut streichelt, stellt sich die Gewissheit ein: „Ok, jetzt bin ich wach.“

Doch wo bin ich, wenn ich aus dem Bett steige? Wo ist dieses „Ich“, wenn ich zielsicher in das Badezimmer laufe und es sogar hinbekomme, das richtige Verhältnis von kaltem und warmen Wasser einzustellen.

Ich habe schon einige Male erlebt, dass ich erst in dem Augenblick wach wurde, als der erste Tropfen meine Kopfhaut berührte.

Sicherlich fragst du Dich in diesem Moment, warum ich dies als so wichtig erachte, um darüber einen Artikel zu schreiben. Ehrlich gesagt weiß ich es auch nicht.

Doch was ich weiß, ist, dass genau in dem Augenblick, in dem ich die Gewissheit habe, dass dieser Augenblick real ist, mein Verstand damit beginnt, Gedanken durch mein Bewusstsein zu feuern und sich die Traumwelt in einen grauen Schleier legt.

Wovon hast du heute Nacht geträumt?

Es ist schwierig und bedarf einiger Übung, sich detailliert an Träume erinnern zu können.

Doch es lohnt sich dort genauer hinzuschauen und etwas in Deine Traumwelt einzutauchen.

Immerhin verbringen wir durchschnittlich ein Drittel unseres gesamten Lebens in der Welt der Träume. Darüber hinaus ist es bedeutsam, die eigenen Träume zu erforschen, denn Träume sind in vielen Fällen Bedürfnisse deines Unbewussten.

Und wenn Du es zu deinem Ziel erklärt hast ein glückliches Leben zu leben, würde ich Dir empfehlen, Dich mit deinen wahren Bedürfnissen zu beschäftigen, und nicht nur den Wünschen Deines Verstandes Beachtung schenken.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Wunsch, den ich ganz bewusst wähle, und einem unbewussten Bedürfnis?

Dies zu wissen kann – meiner Erfahrung nach – sehr wichtig für ein glückliches Leben sein. Wünsche entspringen dem bewussten Verstand, Bedürfnisse entspringen dem Unbewussten.

Das Unbewusste kennt keine Wünsche, denn Wünsche entstehen aus dem konditionierten, dem geformten, dem erzogenen Teil eines Verstandes. Diese Wünsche widersprechen in vielen Fällen den wahren Bedürfnissen, die Du tatsächlich hast.

Du hast zum Beispiel den Wunsch, reich zu sein und ein lockeres und angenehmes Leben voller Komfort und Sicherheit zu leben. Doch möglicherweise ist Dein wahres, unbewusstes Bedürfnis durch die Gegend zu Reisen und Bilder von vorbeiziehenden Vögeln zu zeichnen und diese in den Fußgängerzonen zu verkaufen – ein Leben im Augenblick zu leben und jeden Tag frisch, neu und voller Unsicherheit zu begegnen.

Wie würde sich so ein Bedürfnis auf den Wunsch nach Reichtum auswirken?

Das unbewusste Bedürfnis würde diesen Wunsch sabotieren und dich nicht, auch wenn du den Wunsch erfüllst, glücklich machen.

Du hättest zwar viel Geld auf dem Konto, doch würdest immer noch diese Leere in Dir spüren und Dich irgendwie nach etwas Anderem sehnen. Vielleicht würdest Du hin und wieder diesen positiv-verrückten, lebensfreundlichen Menschen in den Fußgängerzonen begegnen, die Dir für ein bisschen Geld ein Bild verkaufen wollen. Du würdest diese Menschen möglicherweise verachten, da es etwas in Dir gibt, das ganz genau weiß, das Du eigentlich genau so ein Leben leben willst und Dich die ganze Zeit selber belogen hast, um den Wünschen Deines Verstandes gerecht zu werden.

Es könnte auch sein, dass Du deinen Zorn in diese Menschen hineinprojizierst und sie für das seltsame Gefühl verantwortlich machst. Und es würde hin und wieder vorkommen, dass Dich eine tiefe Sehnsucht ergreift, wenn Du einen Vogel dabei beobachtest, wie er seine majestätischen Bahnen durch die Lüfte zieht.

Die Wünsche des Verstandes machen selten wirklich glücklich. Denn die eigentliche Hauptaufgabe des Verstandes ist es, Recht zu haben und zu überleben. Manchmal will der Verstand so sehr Recht haben, dass sogar das Überleben zweitrangig wird.

Den Verstand für Deine Ziele nutzen

Ich glaube, es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen dem, ob Du Deinen Verstand benutzt oder Dich von ihm benutzen lässt.

Dein Verstand ist dein Werkzeug, dein Diener.

Ein  guter Freund von mir hat mal ein schönes Beispiel gebracht, wie der Verstand zu betrachten ist:

“Der Verstand ist wie ein Hund. Du kannst nicht verhindern, dass ein Hund bellt, denn es entspricht seiner Natur, doch du kannst den Hund so erziehen, dass der Hund dann bellt, wenn du es willst.“

Halte den Verstand an der Leine und überprüfe so oft es geht, welches Motiv hinter Deinen Handlungen steht.

Lebendig zu sein, ist schon sehr eigenartig. Das Leben spiegelt Dich gnadenlos.

Ich möchte, dass Du dieses Beispiel auf dein Leben anwendest und versuchst, Kontakt mit Deinem wahren Bedürfnis aufzunehmen. 

Wie gesagt, Träume können einen Hinweis liefern und Dir die Richtung aufzeigen, wohin sich dein Potenzial bewegen möchte. Lausche Deinen Träumen und beschäftige Dich mit den Botschaften, welche sich dort zeigen. Nach meiner Erfahrung sind nicht alle Träume Botschaften Deines Unbewussten.

Lerne zu unterscheiden.

Viele Träume sind Nebenprodukte eines „Reinigungsprozesses“ Deines Verstandes. Es ist wie, wenn Du Staub und Schmutz auf dem Körper ansammelst und dich irgendwann reinigen möchtest. Das selbe geschieht auch mit Deinem Verstand. Er sammelt viel „Schmutz“ an und kann diesen „Schmutz“ durch Träume verarbeiten und „entsorgen“.

Wie oft bin ich morgens aufgewacht und habe mich über den Blödsinn gewundert, den ich soeben geträumt habe. Bestimmt kennst du dieses Gefühl. Diese Träume kannst du ruhig ignorieren und sie sind auch nicht weiter wichtig. Doch es gibt andere Träume, die sich völlig anders anfühlen. Wenn Du aufwachst und Dich der Traum eine zeit lang beschäftigt und von starken Emotionen begleitet ist, schaue genauer hin. Es sind genau diese Träume, die ich als unbewusste Bedürfnisse deute.

Diese Bedürfnisse werden sich von alleine zeigen und sich selbst entschlüsseln, wenn du es willst und ihnen Beachtung schenkst. Träume sind oft kryptisch, wirr und intensiv. Doch sie enthalten auch immer eine Botschaft, die richtig verstanden, sehr hilfreich sein kann.

Wenn du den Fokus auf deine wahren Bedürfnisse ausrichtest wirst Du keine Schwierigkeiten mehr haben, an deiner Lebensvision zu feilen, um heraus zu finden, was Du wirklich willst und was Deinen Talenten, Gaben und Fähigkeiten entspricht.

Du kennst jetzt die Richtung Deiner Bedürfnisse und kannst sie durch die Wünsche Deines Verstandes abschmecken, die sich am Wegesrand zeigen werden. Du wirst deutlich spüren, was Dich wahrhaftig glücklich macht, denn Dein gesamter Organismus wird positiv auf diesen Reiz reagieren und Du wirst ein tiefes, leises und starkes „JA!“ spüren.

Denn wir sind wirklich nicht hier, um unser Leben vor uns hin zu träumen, sondern diesen Träumen Leben zu schenken.

Ich möchte diesen Artikel mit einem schönen Zitat von Victor Hugo abschließen:

„Unsere Träume sind das, was uns am meisten ähnelt“

 

Danke für deine Aufmerksamkeit.

 

In Freude,

Robert

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Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Ziele

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