10
July
2011

Du bist ein Vorbild!

Vorbild
Hallo liebe(r) Blogartikelleser/in,

erinnere Dich doch grade mal ein bisschen zurück in Deine Kindheit und Jugend:

Wer waren Deine bewussten oder unbewussten Vorbilder?

Zu wem hast Du damals „aufgeschaut“?

Vorbilder

Waren es die „Stars“ aus den Zeitschriften? Die Musiker, Bands und Schauspieler, die damals „in“ waren?

Oder waren Vorbilder eher Leute aus Deiner näheren Umgebung, die „es“ einfach drauf hatten? Die scheinbar bei fast allen (sehr) beliebt waren? Was hat diese Menschen für Dich ausgezeichnet?

Und warum hast Du – einen vermutlich unbewussten – „inneren Draht“ (Rapport) zu oder mit diesen Menschen aufgebaut?

Haben diese Menschen tatsächlich sogar vielleicht dazu beigetragen, dass Du Dich ähnlich wie sie verhalten hast OHNE es selbst zu merken? (Und vielleicht fällt Dir das sogar erst jetzt gerade beim reflektieren auf!)

Zum Beispiel, dass Du Dir dieses oder jenes Accessoire oder Kleidungsstück gekauft hast, nur weil es eins deiner Vorbilder auch trug? Oder dass Du z.B. mit dem Rauchen angefangen hast, nur weil Du jene Person irgendwie „cool“ fandest und irgendein Teil in Dir jetzt meinte, auch „cool“ sein zu müssen?

Du bist ein Vorbild

Und um das ganze jetzt mal umzudrehen:

Inwiefern ist Dir bewusst, dass vielleicht auch Du für andere Menschen ein Vorbild warst oder immer noch bist?

Vor allem, wenn Du Dich ein bisschen von anderen Menschen abhebst, weil Du Dich mit den Themen hier aus dem Change Dein Leben Blog, mit Veränderung, Persönlichkeitsent-wicklung, oder was auch immer beschäftigst!

Und nicht minderoft ist es ja so, dass Deine „Fans“ (um es mal ein bisschen krasser auszudrücken ;-)) Dir ihr „Fandasein“  offen und ehrlich gestehen! Weil es ihnen selbst meist gar nicht bewusst ist oder sie zu viel Respekt vor Dir haben.

Feststellen dass es so ist, kannst Du im Prinzip an „klassischen Spiegelungen“, das heißt:

Du hast genug Mut, Dich mit was-auch-immer (sei es jetzt Kleidung, Musik, bestimmtes Wissen, oder Einstellungen etc.) von der Masse abzuheben…

…und schon nach kurzer Zeit stellst Du fest, dass plötzlich andere Menschen in Deinem persönlichen Umkreis ebenfalls damit beginnen, „Dein Ding“ zu übernehmen – zu bist für sie zu einer Art Vorbild geworden.

Wenn es um bestimmtes Gedankengut geht, kann es sogar sein, dass Du bemerkst, dass andere Deine Gedankengänge übernehmen OHNE dass sie es selbst glauben oder wahrhaben wollen und „es“ auf bewusster Ebene sogar abstreiten. Und dennoch tun sie es.

Es mag sein, dass Du mir das nicht glauben willst, weil Dir (vielleicht aufgrund von negativen Erfahrungen und Rückschlägen in der Vergangenheit… vielleicht auch nur, weil Du aktuell nicht gerade in einer emotionalen Hochphase à la „Mir geht es so wunderbartoll und ich bin über alles glücklich“ bist) bestimmte Teile in Deinem Gehirn – also in Deinem „Unbewussten“ (nicht Deinem Unterbewusstsein (!)) – einreden, dass Du der absolute total Versager und Loser bist und genau aus diesen Gründen es einfach nicht stimmen KANN, dass es mal Leute gab oder geben könnte, die Dich vielleicht auch nur minimal in irgendeinem Bereich als Vorbild gesehen haben oder dies immernoch tun.

Ich halte Dich natürlich nicht davon ab, weiterhin an den negativen Mist zu glauben, der Dich davon abhält bestimmte innere Fehl(!)wahrrnehmungen zu verändern!

Nichtsdestotrotz nehme ich jetzt einfach mal an, dass es auch Du vielleicht „Fans“ hast, oder es Menschen gibt die Dich bei einigen Sachen die Du tust, die trägst oder für Dinge und Sätze, die Du sagst, bewundern.

Die Frage ist jetzt:

Wie gehst Du mit deiner Vorbildsfunktion um?

Bist Du Dir im klaren darüber, dass Du mit dem wie Du Dich verhältst, mit dem was Du sagst, mit den Kleidern und dem Schmuck den Du trägst oder nicht trägst (vorbildlichen) Einfluss auf Deine Mitmenschen ausübst?

Und das es eben Menschen geben KÖNNTE, die irgendwann damit beginnen Dich zu imitieren?

Klar könntest Du jetzt argumentieren, dass Werbung, Vorbilder und andere Menschen uns nur im geringen Maße beeinflussen, weil wir als Mensch ja scheinbar einen freien Willen besitzen und selbst entscheiden, was wir wie tun, denken, sagen und an Kleidung tragen.

Dann geh mal bitte raus auf einen Schulhof Deiner Wahl… kehre hier an diese Stelle des Artikels zurück und sag mir nochmal – ohne zu flunkern (!) – dass Vorbilder KEINE Rolle spielen!

Und das der kleine Junge aus der 6. oder 7.Klasse NICHT deswegen heimlich mit der Kippe hinter der Schule steht, weil er so „cool“ sein will, wie die (Vorbilder) aus der Neunten.

Deswegen mein abschließender Ratschlag:

Sei Dir bitte in Zukunft wirklich bei allem was Du sagst, tust oder an Kleidung und Schmuck trägst bewusst darüber…

…das es irgendwo auf der Welt und ich behaupte sogar jemand aus Deinem näheren Umkreis dein hoffentlich vorbildiches Verhalten imitieren wird und Du mit ein Teil seiner/ihrer Motivation gewesen bist!

Herzlichst,

Dein Jonas

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Foto: “gandhi”s house in durban – SA” by ign11 on Flickr (via Sprixi). CC BY licence.

Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Motivation

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Kommentare (1)

  • Monika Förtsch
    15/07/2011 at 10:02 |

    Ja, wir Erwachsene haben oft nicht das Bewustsein daß wir eigentlich immer Vorbilder unserer Kinder sein sollen, und sie uns oft bewust oder unbewust immitieren.

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