17
June
2013

Wer bin ich? Und wenn ja…

… wie viele? Der Titel eines Klassikers, der sich mit den berühmtesten und ältesten Fragen des Lebens beschäftigt. Die Frage nach dem Selbst, „Wer bin ich?“, stellt sich jeder Mensch mehrere Male im Leben.

Sie ist so einfach gestellt, wie schwer zu beantworten, aber es gibt ein paar Fragen, die Dir dabei helfen können, Dir selbst auf den Grund zu gehen.

Wer bin ich? Kannst Du diese Frage beantworten? Ja? Ganz im Ernst? Dann bist Du einer von sehr wenigen Menschen auf dieser Welt. Selbst ich, der sich jeden Tag mit dieser Frage beschäftigt, würde nicht von mir behaupten, dass ich genau weiß, wer ich bin. Ich denke, dass ich mir über viele Dinge im Klaren bin, die anderen vielleicht noch fehlen, aber komplett wissen, wer ich bin? Das trau ich mir auch nicht zu. Falls es Dir aber genauso geht wie mir, Du dich immer wieder fragst: „Wer bin ich?“, aber nie so richtig eine Antwort darauf findest, dann gebe ich Dir jetzt ein paar Tipps, die Dir auf der Suche nach deinem Selbst helfen sollen.

Warum müssen wir überhaupt wissen, wer wir sind?

Irgendwann, als ich mal in einer kleineren Gruppe über genau dieses Thema sprach: „Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was kann ich und was ist meine Berufung?“, fragte mich einer der Diskussionsteilnehmer, wozu das alles? Diese Frage ist durchaus berechtigt und nur wenige stellen sie. Dabei ist es so wichtig, dass wir verstehen, warum es wichtig ist, zu wissen, wer wir sind. Dazu eine kleine Geschichte.

Ein alter Bekannter von mir hatte letztens eine Phase, in der es ihm gar nicht gut ging. Das verrückte daran war, dass  er einfach nicht sagen konnte, warum nicht. Eigentlich hatte er alles, was er brauchte. Das dachte er jedenfalls. Er war in einer Beziehung, hatte einen Job und alles in allem ein zufriedenstellendes Leben, aber trotzdem hatte er das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Dieser Bekannte war schon in der Schule ein guter Schüler. Seine Eltern haben ihn in diese Richtung gedrängt, ihn unterstützt und auch gefordert. Sein Jurastudium hat er mit Glanznoten abgeschlossen und daher auch keine Probleme gehabt, in einer Kanzlei einen Job zu finden. Klingt nach einem perfekten Lebenslauf, oder?

Wir haben uns zusammengesetzt und er hat mir von seinen Problemen erzählt. Anfangs war ich auch etwas ratlos und konnte mir einfach nicht vorstellen, was denn falsch laufen sollte. Dann kam mir die Idee: Vielleicht ist das ein gutes Leben, aber nicht für ihn. Vielleicht ist dieses Leben für jemanden anderes bestimmt und kann einen anderen Menschen total befriedigen, aber er braucht eventuell etwas anderes. Nur was? „Wer bist Du?“, habe ich ihn gefragt. „Wer bin ich?“, hat er verdutzt zurückgefragt. Ich habe ihm dann erklärt, dass er seine Probleme nur lösen kann, wenn er sich darüber im Klaren ist, was seine Probleme sind. Und dazu muss er erst einmal herausfinden, welche Wünsche er im Leben hat und natürlich die wichtigste Frage beantworten: Wer bin ich? Nur, wenn wir wissen, wer wir sind, können wir auch an unseren Problemen arbeiten, unsere Ängste überwinden und unseren Träumen entgegenleben. Auch hier gilt: Wissen ist Macht.

Also: Wer bin ich?

„Und wie bekommt man das heraus?“, wirst Du fragen. Man kann sich ja nicht einfach fragen: „Wer bin ich?“ und die Antwort ist glasklar. Nein, das stimmt. Daher möchte ich Dir hier und jetzt ein paar essentielle Fragen mit auf den Weg geben, die Dir helfen können, dich selbst zu ergründen und herauszufinden, wer Du wirklich bist:

  • Was sind meine Stärken? Was sind meine Schwächen?
  • Wie würde ich mich als ein Fremder beschreiben?
  • Worauf bin ich in meinem Leben stolz? Was habe ich erreicht?
  • Was macht mir am meisten Spaß? Wovor habe ich Angst?
  • Wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann …
  • Was sind meine Ziele? Was möchte ich am Ende meines Lebens erreicht haben?
  • Welche Rollen habe ich grade in meinem Leben inne? Welche mag ich?

Es gibt noch hunderte andere Fragen, aber das würde jetzt zu weit führen. Diese Fragen sind schon essentiell und gehen tief in Deine Persönlichkeit. Wenn Du Dir diese Fragen wirklich und ehrlich beantworten kannst, dann hast Du eigentlich schon eine ganz gute Antwort gefunden auf die Frage: Wer bin ich?

Viel Spaß damit!
Robin

Crashkurs jetzt anfordern!

Autor: Jan
Kategorie: Bewusstsein, Persönichkeitsentwicklung

Tags: , ,

Trackback from your site.

Kommentare (3)

  • Rosemarie
    06/08/2013 at 07:41 |

    Wunderbare Inspirationen!

  • Domi
    18/08/2013 at 17:42 |

    Auch Danny hat einen ähnlichen Ansatz beschrieben – entspannen, spazieren gehen oder sich hinlegen und Stift + Zettel und essentiellen Fragen, wie du sie oben beschrieben hast beantworten.
    Nur ist es so, dass ich das nun schon mehrere male versucht habe….allerdings ist das Blatt meistens danach leer oder es stehen Dinge darauf, die mich nicht wirklich weiterbringen. Viellicht frage ich die falschen Fragen, ich weiß es nicht.
    Wie kann ich herausfinden wer ich bin und was ich will?

  • Na dine
    17/10/2016 at 20:22 |

    Echt gut beschrieben,ich arbeite dran positiver zu denken um mein Leben besser zu meistern im alltag,freunde Familie und in der Beziehung,und was ich mir genau wünsche ist echt schwer alles zu erfüllen ,danke

Kommentar hinterlassen:

Berichte & Auftritte in Rundfunk und Presse

Radio Regenbogen

Einige der beliebtesten Artikel unserer Leser

Finde hier spannende Artikel zu den Themen Glück, Mentaltraining, Selbstliebe und Motivation!

Was will ich wirklich

Motivation

Ziele setzen und erreichen

Erfolgreiche Kommunikation

Mehr Selbstvertrauen

Glaubenssätze

Erfolgreich sein

Kostenloses Coaching

300 Tage Dauercoaching wirklich kostenlos?

Danny

Mal ganz offen: Wir Menschen suchen doch ständig den Haken oder?

Wo ist hier der Haken?

Einfache Antwort: Es gibt KEINEN! Über 15.000 Menschen haben ...WEITERLESEN